US-Flug Streitende Stewardessen verursachen stundenlange Verspätung

Das Flugzeug war schon auf dem Weg zur Startbahn, als zwei Stewardessen begannen, sich heftig zu zanken. So heftig, dass der Pilot schließlich umdrehte und zum Gate zurückfuhr. Dann musste eine neue Crew her.

American-Eagle-Passagier: Ärger wegen Streit an Bord
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American-Eagle-Passagier: Ärger wegen Streit an Bord


Ein ungewöhnliches Schauspiel erlebten die Passagiere eines Fluges von New York nach Washington D.C.: Als die Maschine der Fluggesellschaft American Eagle das Gate verließ, begannen zwei Stewardessen, sich wüst zu beschimpfen, wie Augenzeugen laut dem US-Internetportal MSNBC berichteten.

Die Streitenden waren nicht zu beruhigen, deshalb beschloss der Pilot, den nur einstündigen Flug nicht mit dieser Crew durchzuführen. Er kehrte zum Standplatz zurück. Vier Stunden mussten die Passagiere am Mittwochnachmittag warten, bis ein Ersatz für die Flugbegleiterinnen gefunden war.

Die Fluggäste hatten für einen solchen Zwischenfall wenig Verständnis. "Es war unglaublich, völlig unfassbar, dass diese beiden Frauen so unprofessionell waren", sagte die Passagierin Marge Lopez. "Ich finde es schwer zu glauben, dass die Flugbegleiterinnen nicht mal für eine Stunde zusammenarbeiten konnten", sagte Dan Alexander.

Ein Sprecher der Fluggesellschaft kündigte eine Untersuchung an. Die beiden Stewardessen müssten nun in einem Gespräch mit ihrem Vorgesetzten ihr Verhalten erklären. Danach solle entschieden werden, welche Konsequenzen der Vorfall hat. American Eagle ist eine Tochtergesellschaft von American Airlines.

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insgesamt 5 Beiträge
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c54 21.09.2012
1. Die beiden
zur Beruhigung ins Klo sperren und die Kurzstrecke ohne Kabinenservice fliegen, wäre wohl die angemessene Handlungsweise des Kapitäns gewesen!
Seraphan 21.09.2012
2. Is klar, Sie Experte
Zitat von c54zur Beruhigung ins Klo sperren und die Kurzstrecke ohne Kabinenservice fliegen, wäre wohl die angemessene Handlungsweise des Kapitäns gewesen!
genau, damit er, oder noch besser die Fluggesellschaft, sich einer Millionenklage wegen Freiheitsberaubung und deren psychologischen Langzeitauswirkungen aussetzen kann.
Hans58 21.09.2012
3.
Zitat von c54zur Beruhigung ins Klo sperren und die Kurzstrecke ohne Kabinenservice fliegen, wäre wohl die angemessene Handlungsweise des Kapitäns gewesen!
Und genau das ist verboten: Betreiben eines Lfz mit Passagieren, aber ohne Flugbegleitungs-Crew. Ausnahme: weniger als 19 Passagiere
germanvirgin 22.09.2012
4. Niemals
Zitat von sysopGetty ImagesDas Flugzeug war schon auf dem Weg zur Startbahn, als zwei Stewardessen begannen, sich heftig zu zanken. So heftig, dass der Pilot schließlich umdrehte und zum Gate zurückfuhr. Dann musste eine neue Crew her. http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,857135,00.html
von NY nach DC mit dem Flieger. Wenn man die notwendige Vorlaufzeit bedenkt, die man benoetigt an diesen superstupiden TSA-Affen vorbei zukommen und dann nach dem Landen noch sein Gepaeck abholen muss, dann ist man mit dem Auto, Amtrak oder Buss besser bedient.
clubzwei 23.03.2013
5. Unfassbar ist da überhaupt nichts!
Über all gibt es einmal Streit Und nun eben auch einmal in einem Flugzeug. Und es waren Angestellte-na und?
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