China-Freizeitpark: Australier wollen Verbotene Stadt nachbauen

Nicht nur die Chinesen können kopieren! Eine Stadt nahe Sydney plant einen riesigen Freizeitpark mit Nachbauten berühmter chinesischer Gebäude - auch ein Teil der Verbotenen Stadt soll ab 2020 in Australien stehen.

Sydney - Megaprojekt in Down under: Die Behörden der australischen Stadt Wyong unterzeichneten am Sonntag einen Kaufvertrag über 15,7 Hektar Land. Auf dem Grundstück soll ein Vergnügungspark mit Nachbauten berühmter chinesischer Bauwerke entstehen. Das Projekt wird umgerechnet etwa 400 Millionen Euro kosten. Es werde "Wyong Shire in ein touristisches Mekka verwandeln und Millionen Dollar in die Region bringen", sagte Bürgermeister Doug Eaton.

Der Themenpark 80 Kilometer nördlich von Sydney habe das "Potential, mit der Oper von Sydney und der Harbour Bridge zu den größten Touristenattraktionen der Region zu zählen", schwärmte Eaton. Glanzstück des Parks soll der Nachbau der Eingangstore der Verbotenen Stadt in Peking mit ihrem roten Mauerwerk und ihren vergoldeten Dächern im Maßstab 1:1 sein. Auch ein Tempel, ein Theater und eine herrschaftliche Villa sollen den Besuchern das Gefühl vermitteln, sich im China vergangener Zeiten aufzuhalten.

Der Baubeginn ist für 2015 geplant, 2020 soll der Park eröffnet werden. China ist Australiens wichtigster Handelspartner. 2011 besuchten rund 400.000 chinesische Touristen den australischen Bundesstaat New South Wales, in dem Sydney liegt.

AFP/dkr

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