Paris - Wer Frankreichs Hauptstadt dieser Tage vom Eiffelturm aus betrachten will, muss stundenlanges Schlangestehen in Kauf nehmen: Wegen einer Aufzugpanne verlängern sich die Wartezeiten am Eingang erheblich. Die Betreibergesellschaft Sete bestätigte am Dienstag Angaben der Zeitung "Le Parisien", wonach nur noch einer von drei Aufzügen funktioniert.
Grund für die Verzögerung am Einlass sei demnach eine Panne, die den Aufzug am Nordpfeiler lahmgelegt habe. Da der Lift am Westpfeiler derzeit gewartet wird, bleibt nur noch ein Aufzug übrig - und die Alternative, über eine Treppe bis zur zweiten Plattform zu steigen.
Der verbliebene Aufzug könne nur maximal 90 Personen befördern, so "Le Parisien". Damit reduziere sich die Zahl der Besucher von bis zu 25.000 Menschen täglich auf 13.000 bis 14.000 zahlende Gäste, berichtete das Blatt.
"Deshalb ist der Aufstieg zum Eiffelturm zur Zeit sehr schwierig", warnte die Betreibergesellschaft. "Die Wartezeit kann mehr als zwei Stunden betragen." "Le Parisien" berichtet jedoch unter Berufung auf einen Sete-Mitarbeiter, dass die Wartezeit im Schnitt eher bei drei Stunden liegt.
Bereits über Ostern waren lange Warteschlangen vor dem berühmtesten Bauwerk der Stadt zu sehen. Eine Sprecherin erklärte, dass die Dauer des Engpasses noch unklar sei.
jus/dpa
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