Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

Deutscher Luftraum: Panne bei Flugsicherung - viele Maschinen verspätet

Eine technische Störung bei der Deutschen Flugsicherung hat massive Probleme im Luftverkehr zur Folge. Der gesamte Luftraum unter 7500 Metern zwischen Osnabrück und Stuttgart war betroffen, in Frankfurt fielen 43 Flüge aus.

Flugsicherung in Langen: Funk- und Telefonanlage war gestört Zur Großansicht
DPA

Flugsicherung in Langen: Funk- und Telefonanlage war gestört

Chaos im deutschen Luftraum: Eine technische Störung hat zu massiven Verspätungen im Flugverkehr geführt. Schuld war ein Ausfall der Funk- und Telefonanlage bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) im hessischen Langen.

Betroffen war nach Angaben der DFS der komplette untere Luftraum zwischen Osnabrück und Stuttgart. Allein am Frankfurter Flughafen fielen nach Angaben des Flughafenbetreibers Fraport bis zum Nachmittag 43 Flüge aus. Sechs Flugzeuge wurden umgeleitet. Starts und Landungen verzögerten sich um bis zu zwei Stunden.

Um 11.15 Uhr waren bei der DFS die Leitungen zusammengebrochen. Flugzeuge waren nur noch über eine Notfrequenz erreichbar. "Wir konnten daher nicht die gesamte Kapazität abarbeiten", sagte eine Sprecherin der DFS. Nach 35 Minuten funktionierten die Telefone wieder, der Funkverkehr lief nach 75 Minuten wieder normal.

Aufgrund des Rückstaus sei der Flugverkehr aber erst schrittweise wieder hochgefahren worden. Die Verspätungen schleppten sich noch mehrere Stunden hin. Wie viele Flüge insgesamt davon betroffen waren, konnte die Sprecherin nicht sagen. Die Ursache des Ausfalls sei nicht eindeutig klar. Ein terroristischer Hintergrund werde aber ausgeschlossen.

Flugzeuge auf einer Flughöhe oberhalb von 7500 Metern waren von der Störung nicht betroffen. Sie werden im Süden und Westen Deutschlands von der DFS in Karlsruhe koordiniert.

abl/dpa/Reuters

Diesen Artikel...
Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 6 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. Osnabrück
heinrich-wilhelm 21.12.2015
Zumindest in der Region Osnabrück,meint Flughafen Münster/Osnabrück(FMO) macht das nicht viel. Die paar Flieger die hier noch starten haben nur noch eine Alibi Funktion auf unserm defizitären Dorfflugplatz. Kostet nur noch Subventionen. Ein Teil des Abfertigungsgebäudes ist zur Flüchtlingsregistrierungstelle konvertiert worden. Und der internationale Verkehr fliegt eh so hoch,das wir nur die Kondensstreifen sehen. Aber der westfälische Größenwahn hinsichtlich des internationalen Flughafens ist ungebrochen. Soviel zu unserem Luftraum.
2. Und wieder ein Beispiel
j.vantast 21.12.2015
Und wieder mal ein Beispiel wie empfindlich diese Technik ist auf die wir uns täglich verlassen. Ich bin wahrlich nicht altmodisch, aber viel der zur Zeit eingesetzten Technik ist einfach anfällig und die Folgen bei einem Ausfall sind erheblich. Allein die Tatsache dass die Ursache des Ausfalls nicht einmal geklärt ist ist Anlass zur Besorgnis.
3. FluSi
hahewo 21.12.2015
Erst war es das marode Schienennetz, dann die noch viel maroderen Fernstraßen und jetzt die Flugsicherung als der vorläufige Gipfel des beabsichtigten Investitionsstaus. Bei der Flugsicherung wird erst dann etwas passieren, wenn einige namhafte Politiker verunfallen. Für Asylanten wurden auf einmal Geldtöpfe aufgemacht, von denen vorher nichts zu sehen und zu hören war. Also wird das Volk oder der Staat systematisch von einigen Wenigen belogen und betrogen.
4. Keine Panik
OME 21.12.2015
Jedem sei empfohlen, sich mal die Arbeit der Flugsicherung live anzuschauen. Ich habe das Vergnügen schon mehrfach gehabt. Hier wird ganz sicher nicht an der Technik gespart. Außerdem fliegen Piloten ohne Anweisungen der Lotsen trotzdem nicht orientierungslos durch die Gegend. Die wissen was in so einer Situation zu tun ist.
5. !
janne2109 21.12.2015
und trotzdem nehmen die Menschen nur die Verspätungen wahr. Niemand scheint zu verstehen wie anstrengend dieser Beruf ist. Und diese Beiträge die hier erscheinen und wieder scheinbar begeistert gegen Flüchtlinge schreiben sollen endlich die Klappe halten und sehr, sehr glücklich sein, dass sie nicht aus ihrer Heimat fliehen müssen.
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    

© SPIEGEL ONLINE 2015
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



Check-in-Schalter, Startbahn, Terminal: Weltweit bestehen Airports aus den immer gleichen Elementen - und sind doch so verschieden. Wie gut kennen Sie die Kathedralen der Globetrotter? Beweisen Sie Ihre Jetset-Tauglichkeit im Flughafen-Quiz!

Fotostrecke
Skytrax-Ranking 2015: Die besten Airlines der Welt