Teilräumung am Frankfurter Flughafen Kontrolleurin erhält zunächst Tätigkeitsverbot

Wegen einer Sicherheitspanne musste ein Terminal des Flughafens Frankfurt zum Teil geräumt werden. Die wohl verantwortliche Sicherheitsmitarbeiterin darf vorerst nicht mehr im Kontrollbereich arbeiten.

Teilräumung im Terminal 1 am Flughafen Frankfurt
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Teilräumung im Terminal 1 am Flughafen Frankfurt


Der Lapsus an der Sicherheitskontrolle des Terminals 1 hatte den Ausfall von etwa 60 Flügen am Frankfurter Flughafen zur Folge. Gegen eine Mitarbeiterin des Betreibers Fraport hat die Bundespolizei nun ein vorläufiges Tätigkeitsverbot ausgesprochen.

Die Frau, die am Dienstag beim Sicherheitscheck trotz eines zunächst positiven Sprengstofftests eine französische Familie passieren ließ, dürfe vorerst nicht mehr im Bereich der Luftsicherheitskontrolle tätig sein, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Zuvor hatte die "Frankfurter Rundschau" über die Entscheidung berichtet.

Es müsse zunächst analysiert werden, was bei der Kontrolle geschehen sei, sagte der Sprecher. Danach könne in dem Fall eine Entscheidung getroffen werden. Am Dienstag hatte die Bundespolizei erklärt, dass die Fraport-Mitarbeiterin nach dem positiven Wischtest eine Nachkontrolle hätte vornehmen müssen. Eine Sprecherin des Flughafenbetreibers erklärte, es liefen Gespräche mit der Mitarbeiterin zur Aufklärung des Geschehenen.

In Terminal 1 war es zu einer stundenlangen Sperrung gekommen, 13.000 Passagiere waren betroffen. Nachwirkungen gab es bis zum Folgetag. Welche Kosten dadurch entstanden sind, sei noch unklar, erklärte Fraport. Dies gelte auch für die Frage nach möglichem Schadenersatz.

abl/dpa



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