Thailand: Minister hält Fisch-Pediküre für unhygienisch

Fußpflege mit Hilfe von Knabberfischen - mehr als 1300 Pediküre-Salons in Thailand bieten ihren Kunden diese Behandlung an. Behörden halten sie für ein Gesundheitsrisiko und wollen die Spas schließen.

In Südostasien liegt die Pediküre durch kleine Saugbarben seit Jahren im Trend. Auch in Deutschland bieten Wellness-Salons diese Behandlung inzwischen an Zur Großansicht
DPA

In Südostasien liegt die Pediküre durch kleine Saugbarben seit Jahren im Trend. Auch in Deutschland bieten Wellness-Salons diese Behandlung inzwischen an

Bangkok - Die Behörden sind besorgt um die Hygiene in derartigen Einrichtungen. Wie die Zeitung "The Nation" am Donnerstag berichtete, droht das thailändische Gesundheitsministerium mit der Schließung aller 1341 Fisch-Spas.

Bei der Behandlung halten Kunden ihre Füße in ein Wasserbecken mit Saugbarben. Die Fische knabbern die tote Haut an Zehen und Fußsohlen ab. Dabei könnten Krankheiten übertragen werden, fürchtet Gesundheitsminister Jurin Laksanawisit. "Menschen mit Hauterkrankungen, offenen oder eitrigen Wunden oder Diabetes sollten diesen Service nicht nutzen dürfen", sagte er der Zeitung. Die Mitarbeiter müssten ihre Kunden streng kontrollieren und außerdem dafür Sorge tragen, dass das Wasser immer sauber ist.

Selbst Kaiwit Wongthong, Vizepräsident des thailändischen Wellness-Verbandes Thai Lanna Spa Association, äußerte Zweifel an den Fisch-Spas: "Das ist ein Ort, an dem sich Keime vermehren können", sagte er. Die Zahl der Beschwerden steige, weshalb er eine strengere Regulierung begrüße.

Bei einem Treffen zwischen den Anbietern der Fisch-Fußpflege und Behördenvertretern soll nun geklärt werden, unter welchen Umständen Pediküre durch Knabberfische erlaubt sein soll.

jus/dpa

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1. Jaaa!
fritzehü 10.03.2011
Zitat von sysopFußpflege mit Hilfe von Knabberfischen - mehr als 1300 Pediküre-Salons in Thailand bieten ihren Kunden diese Behandlung an. Behörden halten sie für für ein Gesundheitsrisiko und wollen die Spas schließen. http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,750140,00.html
Unhygienisch ja - für die Fische.
2. Funktioniert das bei Deutschen
Ireland 10.03.2011
ich kann nur vermuten, dass bei den Hornhaut gekerbten Quadratfüssen der Germanen, die kleinen Knabberfische überfordert sind - wahrscheinlich bieten sich hier eher Piranhas an ;-))) (geht dann auch auch ordentlich zack-zack)
3. Schweine köńnen fliegen und die Erde ist eine Scheibe
Hugh 10.03.2011
Zitat von sysopFußpflege mit Hilfe von Knabberfischen - mehr als 1300 Pediküre-Salons in Thailand bieten ihren Kunden diese Behandlung an. Behörden halten sie für für ein Gesundheitsrisiko und wollen die Spas schließen. http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,750140,00.html
wer glaubt, dass Diabetes durch Keime übertragen wird, hat auch in Thailand im Gesundheitsministerium nichts zu suchen. Ich weiß ja, dass es in Thailand viel Aberglauben gibt, aber so was ist denn doch ein bisschen viel. Für den Herrn ist wahrscheinlich auch die Erde eine Scheibe.
4. Sinnvoll
Jochen Kissly 11.03.2011
Zitat von Hughwer glaubt, dass Diabetes durch Keime übertragen wird, hat auch in Thailand im Gesundheitsministerium nichts zu suchen. Ich weiß ja, dass es in Thailand viel Aberglauben gibt, aber so was ist denn doch ein bisschen viel. Für den Herrn ist wahrscheinlich auch die Erde eine Scheibe.
Nun ja, im Gegensatz zu Ihnen verstehen die Mitarbeiter des thailändischen Gesundheitsministeriums mehr von der Zuckerkrankheit als Sie. Eine häufige komplikation des Diabestes ist der diabetische Fuss: http://de.wikipedia.org/wiki/Diabetisches_Fußsyndrom Weiterhin treten beim Diabetes Wundheilungsstörungen auf - ein Verbot dieser "Behandlung" für Diabetiker ist mehr als sinnvoll! In Thailand mag es viel Aberglauben geben - immer noch besser als Dummschwätzerei in Deutschland!
5. @Jochen Kissly.
rama-6 11.03.2011
Sie Wissen das der "Dummschwätzer @Hugh" aus Deutschland schreibt? Somit können Sie sich an die Riege der Wahrsager in Thailand anschließen. In Thailand "mag es viel Aberglauben geben"? Thailand besteht nur aus Aberglauben,angefangen bei den Politikern bis zum ärmsten Thai.In jedem Tempel können sich durch Stäbchen schütteln die Zukunft sagen lassen. In den Post ging es um mangelde Hygiene und nicht um die Zuckerkrankheit. Das Ministerium für Gesundheit versteht vielleicht etwas von Diabetes aber auf keinen Fall etwas von Hygiene. Sonst müßten in Thailand alle Garküchen geschloßen werden.
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  • Donnerstag, 10.03.2011 – 16:31 Uhr
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