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11. Januar 2013, 15:28 Uhr

Tourismus

Deutschland ist nicht mehr Reiseweltmeister

Wechsel an der Spitze: Die Chinesen haben die Deutschen in Sachen Reiselust überrundet. Kein anderes Volk gab 2012 mehr Geld für den Urlaub aus. Der Titel des Reiseweltmeisters könnte in diesem Jahr aber wieder zurückgehen.

Stuttgart - Die Chinesen haben die Deutschen als Reiseweltmeister vom Thron gestoßen - zumindest was die Ausgaben im Ausland angeht. "China führt 2012 nach ersten Berechnungen die Hitparade der internationalen Reiseausgaben an", sagte Tourismusforscher Martin Lohmann im Rahmen der Reisemesse CMT in Stuttgart. Nach seinen Angaben sind dabei auch Ausgaben für Geschäftsreisen berücksichtigt.

2011 seien die Deutschen noch an der Spitze gewesen. Die Reiselust der Bundesbürger ist aber ungebrochen: Laut Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) wollen 24 Prozent der Deutschen 2013 mehr verreisen als im Vorjahr und nur 17 Prozent weniger. Insgesamt hätten die Deutschen 2012 mehr als 70 Millionen Urlaubsreisen unternommen und dafür etwa 62 Milliarden Euro ausgegeben, zwei Prozent mehr als im Vorjahr.

dkr/dpa

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