Tourismus Griechenland rechnet für 2013 mit Rekordjahr

Von Krisenstimmung keine Spur: Griechische Tourismusexperten üben sich in Zweckoptimismus. Laut ihnen sollen in diesem Jahr mehr Reisende das Land besuchen als je zuvor. Im Trend liegt diese Prognose jedoch nicht.

Akropolis in Athen: In Griechenland erwartet man dieses Jahr 17 Millionen Touristen
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Akropolis in Athen: In Griechenland erwartet man dieses Jahr 17 Millionen Touristen


Athen - Die Touristikbranche im krisengeplagten Griechenland rechnet 2013 mit einem Rekordjahr. Der Verband der Fremdenverkehrsunternehmen Sete geht Medienberichten zufolge in diesem Jahr von über 17 Millionen ausländischen Gästen aus - das wären mehr als je zuvor.

Im vergangenen Jahr war die Zahl der Besucher aus dem Ausland deutlich auf 15,5 Millionen und damit gesunken, 2011 waren es noch 16,4 Millionen Gäste. Insbesondere Touristen aus anderen EU-Staaten blieben aus. Unter ihnen verzeichnete man einen Rückgang von 13,4 Prozent. Laut der Zentralbank von Griechenland haben Touristen im vergangenen Jahr knapp 9,77 Milliarden Euro im Land ausgegeben. 2011 waren es noch 10,18 Milliarden Euro gewesen.

Besonders beliebt in der griechischen Tourismusbranche sind derzeit die Australier. Die Gäste von Down Under geben am meisten Geld bei ihren Besuchen aus. Sie bringen durchschnittlich 1420 Euro unter das griechische Volk - und bleiben meist zwölf Tage länger im Land als andere Nationalitäten. Auf Platz zwei der spendablen Reisenden landeten die Kanadier (1207 Euro) gefolgt von den US-Amerikanern (1098 Euro) und den Russen (1005 Euro).

dkr/dpa

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