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15. Februar 2013, 10:41 Uhr

Landebahn-Unfall

Flughafen Schönefeld stellt stundenlang Betrieb ein

Keine Starts und Landungen bis 14 Uhr: Weil eine Privatmaschine von der Landebahn abgekommen ist, musste der Flughafen Schönefeld in Berlin gesperrt werden. Tausende Passagiere sind betroffen.

Schönefeld - Ein Privatflugzeug ist am Freitag gegen 9 Uhr auf dem Flughafen Schönefeld bei Berlin von der Landebahn abgekommen. Der Flugverkehr auf dem Airport wurde daraufhin unterbrochen. "Die Maschine geriet bei der Landung nach dem Aufsetzen auf den Seitenstreifen der Start- und Landebahn und blockiert die Landbahn seitdem", sagte ein Flughafensprecher.

Bis 14 Uhr gab es keine Starts und Landungen mehr. Grund dafür seien die laufenden Untersuchungen. Geplante Landungen würden größtenteils zum Flughafen Tegel umgeleitet. Welche anderen Flughäfen die ankommenden Maschinen außerdem anfliegen, wollte der Sprecher nicht sagen. Die Stimmung unter den wartenden Passagieren sei trotz der Verspätungen entspannt, berichtete ein Augenzeuge.

An Bord der Unglücksmaschine vom Typ Embraer 500 Phenom 100 befanden sich zwei Crewmitglieder und ein Passagier. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden sie nicht verletzt. Sie waren im belgischen Kortrijk gestartet. Die Embraer stand nach dem Vorfall am Rand der Landebahn. Mehrere Fahrzeuge von Feuerwehr und Polizei waren im Einsatz. Ein Sprecher der Bundespolizei sagte, das Kleinflugzeug stehe so ungünstig, dass keine Maschinen hätten starten oder landen können.

sto/dpa

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