Usedom: Dutzende Mutige bibbern beim Eisbaden

Tradition für Unerschrockene: Alljährlich gehen auf Usedom am 30. Dezember Dutzende Eisbader im Meer schwimmen. Das Wasser war gerade mal 1,3 Grad warm - trotzdem machten mehr als 90 Menschen mit.

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Eisbaden: Mutprobe in der Kälte
Zinnowitz - Mit einem Sprung in die bitterkalte Ostsee haben sich Eisbader in Zinnowitz auf Usedom am Mittwoch vom alten Jahr verabschiedet. 91 Mutige ließen die Hüllen fallen und tauchten ins 1,3 Grad Celsius kalte Meereswasser. Der jüngste Teilnehmer war erst 10 Jahre alt, die älteste 77, wie eine Sprecherin der Kurverwaltung sagte.

Die Witterungsbedingungen waren in diesem Jahr besonders hart. Schon der Anblick der hohen Wellen und ein kräftiger Wind ließ die mehr als 2000 Zuschauer bibbern. Die Eisbader hatten Mühe, sich in der aufgewühlten Ostsee auf den Beinen zu halten. Es gebe aber immer einige Rettungsschwimmer, die nach dem Rechten sähen, versicherte die Sprecherin.

Seit mehreren Jahren lädt das Ostseebad zum traditionellen Abbaden einen Tag vor Silvester ein. Eisbadervereine aus Leipzig, Münster, Mühlheim und ganz Mecklenburg-Vorpommern folgten in diesem Jahr dem Aufruf. Aber auch einige Urlauber hatten sich kurz entschlossen für das eiskalte Bad angemeldet. Alle Teilnehmer erhielten ein Erinnerungsfoto und eine Urkunde.

sto/ddp

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