Venedig: Wakeboarder surft über Markusplatz

Die Geschäftsleute schimpfen, die Touristen kämpfen sich in Gummistiefeln durch die überflutete Stadt: Venedig hat gerade ein heftiges Hochwasser hinter sich. Nur einer erlebte einen Adrenalinrausch - ein 34-jähriger Niederländer, der einen Wellenritt auf dem Markusplatz vollführte.

So eine Chance gibt es nur alle paar Jahrzehnte: Ein 34-jähriger Holländer hat das schlimmste Hochwasser, das Venedig seit mehr als 20 Jahren erlebt hat, genutzt und den Markusplatz überquert - mit einem Surfbrett. Schnell musste die Aktion gehen, immerhin gelten auf der schönsten Piazza der Stadt strenge Regeln.

Der Wakeboard-Sportler in Käppi und Kapuzenshirt und seine Freunde stellten eine Seilwinde mit einem 20-PS-Motor auf, zogen das 110 Meter lange Stahlseil einmal über den Platz - und dann ging's los. Der Ritt dauerte nur Sekunden und bot auf dem ehrwürdigen, arkadengesäumten Hof einen einzigartigen Anblick.

Die Venezianer und ihre Besucher haben am Montag einen Rekordwasserstand von 156 Zentimeter über dem Meeresspiegel erlebt. Kräftige Winde drückten die Fluten innerhalb von wenigen Stunden in die Lagunenstadt. Zum Zeitpunkt des Wellenritts zeigte der Pegel noch 102 Zentimeter an.

abl

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Venedig unter Wasser: Zeit der Gummistiefel (Dezember 2008)