Verloren im Himalaja Sprossen retten Japanerin das Leben

In Deutschland stehen Sprossen zurzeit unter dem Verdacht, eine todbringende Krankheit zu übertragen - in Nepal haben massenweise Schösslinge einer Japanerin das Leben gerettet. Sie hatte sich im Himalaja verlaufen und zwölf Tage lang nichts als Bambuskeimlinge gegessen.


Kathmandu - Sprossen haben dieser Tage ein echtes Imageproblem. Doch einer 49-jährigen Japanerin retteten sie nun das Leben. Bei einer Wanderung im nepalesischen Himalaja-Gebirge verlief sie sich und überlebte nur, weil sie genügend Bambussprossen fand, von denen sie sich zwölf Tage lang ernährte.

Sie sei bei ihrem Weg zu einem See in Gosaikunda, einer hinduistischen Gedenkstätte in 4380 Metern Höhe, "falsch abgebogen", berichtete die erfahrene Wanderin Makiko Iwafuchi am Freitag nach ihrer zufälligen Rettung durch eine andere Wandergruppe. Sie habe sich in einer kleinen Höhle verkrochen und von Blättern, Bambussprossen und Wasser gelebt.

Ihre Rettung nannte sie "ein Wunder". In Zukunft will die frühere Schmuckhändlerin, die sich heute ganz dem Reisen widmet, nie mehr ohne Begleitung losziehen. Sie hat das Unglück bis auf kleinere Verletzungen am Fuß unbeschadet überstanden.

jus/AFP



insgesamt 4 Beiträge
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mm01 10.06.2011
1. Wo..
Zitat von sysopIn Deutschland stehen Sprossen zurzeit unter dem Verdacht, eine todbringende Krankheit zu übertragen - in Nepal haben massenweise Schösslinge einer Japanerin das Leben gerettet. Sie hatte sich im Himalaja verlaufen und zwölf Tage lang nichts als Bambuskeimlinge gegessen. http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,768005,00.html
gibt es bei uns Bambuskeinlinge? Die scheinen offensichtlich noch genießbar zu sein ;-)
fuzzi-vom-dienst 11.06.2011
2.
Zitat von mm01gibt es bei uns Bambuskeinlinge? Die scheinen offensichtlich noch genießbar zu sein ;-)
Gibts tatsächlich auch bei uns - in Gärten wild und in Dosen in bestimmten Geschäften! Aber nur bestimmte Sorten sind essbar - und welcher Mitteleuropäer kennt sich da schon aus?!
Holperik, 12.06.2011
3. Sprossen retten Japanerin das Leben
Zitat von sysopIn Deutschland stehen Sprossen zurzeit unter dem Verdacht, eine todbringende Krankheit zu übertragen - in Nepal haben massenweise Schösslinge einer Japanerin das Leben gerettet. Sie hatte sich im Himalaja verlaufen und zwölf Tage lang nichts als Bambuskeimlinge gegessen. http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,768005,00.html
Naja, wenn sie genug Flüssigkeit gehabt hat, hätte sie die 12 Tage auch ohne Schösslinge locker überleben können, denn bei Normalgewichtigen dauert's schon 50-60 Tage ohne feste Nahrung, bis der Hungertod eintritt, da wären die 12 Tage ohne eher als Heilfasten durchgegangen.
decebalus911 12.06.2011
4. Jop
Zitat von HolperikNaja, wenn sie genug Flüssigkeit gehabt hat, hätte sie die 12 Tage auch ohne Schösslinge locker überleben können, denn bei Normalgewichtigen dauert's schon 50-60 Tage ohne feste Nahrung, bis der Hungertod eintritt, da wären die 12 Tage ohne eher als Heilfasten durchgegangen.
in 12 Tagen wäre sie nicht verhungert. Hätte sie jedoch keine Sprossen gefunden und einfach nur mit Wasser überlebt, so hätten wir diese tolle Nachricht nie erfahren;)
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