Bahn-Service: Pendler erhalten Info-Mail bei Verspätung

Die Bahn peppt ihren Verspätungsalarm auf: Künftig können Zugfahrer Verbindungen an beliebig vielen Tagen überwachen lassen. Pendler in Fern- und Regionalzügen wird das freuen.

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Klassische Anzeige: Normalerweise erfährt der Fahrgast erst im Bahnhof von der Verspätung

Berlin - Die Bahn bietet ihren Verspätungsalarm per E-Mail oder App künftig auch Pendlern an. Reisende können mit dem Service nun Züge dauerhaft und wiederholt überwachen lassen, teilte das Unternehmen mit. Sie werden informiert, wenn sich ihr Zug um mindestens zehn Minuten verspätet.

Der Alarm kontrolliert bis zu sechs Verbindungen an beliebig vielen Tagen. Bisher konnten Reisende nur einmalige Verbindungen überwachen lassen. Der Überwachungsalarm funktioniert bei Fernverkehrsverbindungen und Regionalzügen. S-Bahn-Fahrten sind allerdings nicht erfasst.

Wie bisher informiert der Verspätungsalarm auch bei Zugausfällen oder wenn ein Anschluss gefährdet ist. In diesen Fällen erhält der Reisende alternative Verbindungen zugeschickt.

Der Alarm kann entweder bei der Buchung eines Tickets angelegt oder im Mein-Bahn-Bereich verwaltet werden. Neu ist die Möglichkeit, den Service unter m.bahn.de einzurichten. Ab Mitte April ist dies auch in der App "DB Navigator" für iPhone und Android möglich.

abl/dpa

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insgesamt 14 Beiträge
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1. Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, aber
bjuv 26.03.2013
neben der Ersatzverbindung muss bei der nächsten Funktionsanpassung auch direkt die Ersatzreservierung (wenn zuvor gebucht) angezeigt werden. Denn im Flieger und Auto habe ich auch automatisch einen Sitzplatz. Erst dann wird die Bahn für mich zur wirklichen Alternative.
2.
linksrechtsgeradeaus 26.03.2013
Kein Wunder, dass der Service für die S-Bahn nicht verfügbar ist - die Server würden unter der Sendebelastung mit Sicherheit zusammenbrechen.
3. und wer haftet bei falschen angaben?
frummler 26.03.2013
wenn jemand sich zeit lässt da eine meldung kam der zug hat 30 min verspätung und dann kommt mann 25min nach termin und der zug ist weg? was dann?
4.
Stäffelesrutscher 26.03.2013
Zitat von bjuvneben der Ersatzverbindung muss bei der nächsten Funktionsanpassung auch direkt die Ersatzreservierung (wenn zuvor gebucht) angezeigt werden. Denn im Flieger und Auto habe ich auch automatisch einen Sitzplatz. Erst dann wird die Bahn für mich zur wirklichen Alternative.
Erklären Sie uns bitte, wie das funktionieren soll? Zug A fällt aus, von 500 Plätzen waren 350 mit Reservierung gebucht. Ersatzweise sollen die Reisenden im Zug B mitfahren, der bietet ebenfalls 500 Plätze, von denen 300 schon durch eine originale Reservierung belegt sind. Wie bekommen Sie jetzt 350 Reservierungen auf 200 freie Plätze? Die Bahn sagt Ihnen nämlich nicht wie eine Airline »Nächster freier Platz von X nach Y ist in einer Woche verfügbar«, sondern: »Nehmen Sie den nächsten Zug, den Sie wollen«. Das nennt sich Mitnahmegarantie oder Beförderungspflicht, die so lange gilt, wie der neue Zug noch nicht so überlastet ist, dass weitere Zustiege aus Sicherheitsgründen untersagt werden müssten.
5. Die Bahn könnte
felisconcolor 27.03.2013
Zitat von sysopDie Bahn peppt ihren Verspätungsalarm auf: Künftig können Zugfahrer Verbindungen an beliebig vielen Tagen überwachen lassen. Pendler in Fern- und Regionalzügen wird das freuen. Verspätungsalarm per E-Mail bei der Bahn - auch für Pendler - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/reise/aktuell/verspaetungsalarm-per-e-mail-bei-der-bahn-auch-fuer-pendler-a-891104.html)
sich viel Arbeit und Ärger und Kosten ersparen. Es werden keine Fahrpläne mehr aufwendig ausgetüftelt die nachher eh nur zum tapezieren taugen weil sie nicht eingehalten werden können. Züge werden aufs Gleis geschickt und die Ankunftszeit wird gleich per App an die Reisenden verschickt. Dann kommen Zügen in Zukunft immer pünktlich Entschädigungen fallen nicht mehr an und Bahnfahrkarten könnten dann auch billiger werden. Im nächsten Zug (nicht Bahn) spart man am Personal bis hin zu dem punkt wo die Züge dann nur noch einen Fahrer haben. Die Koordination machen nur noch einige wenige und der Computer. Dann wird Bahnfahren kostenlos. Die Stromkosten werden durch die EEG Umlage finanziert. Oder die Tabaksteuer ;-) sollte man mal drüber nachdenken.
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