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Vulkanausbruch: Internationale Flüge nach Tokio verschoben

Der aktive Vulkan im Süden Japans hat erneut eine Aschewolke in den Himmel gespuckt. Mehrere internationale Flüge zu den Airports in Tokio mussten verschoben werden. Hunderte Menschen brachten sich in den vergangenen Tagen in Sicherheit.

Tokio - Wegen erneuter Ausbrüche des Vulkans Shinmoedake im Südwesten Japans sind am Mittwoch mehrere internationale Flüge nach Tokio verschoben worden. Der Vulkan spuckte am frühen Mittwochmorgen (Ortszeit) nach einer heftigen Eruption Schutt und Asche in den Himmel, fünf Stunden später brach er erneut aus, wie die Behörden mitteilten. Nach Angaben der Fluggesellschaften wurden mehrere internationale Flüge zu den Flughäfen in Tokio verschoben. Die Behörden hofften aber, dass sich der Flugverkehr im Laufe des Tages wieder normalisiert.

Auch Inlandsflüge und der Sport waren durch die Aktivität von Shinmoedake beeinträchtigt: So mussten mehrere Football-Teams ihre Trainingslager in der Gegend absagen. Die Behörden forderten die Bevölkerung am Mittwoch erneut auf, sich von dem Vulkan fernzuhalten, der seit Tagen immer wieder ausbricht. Die Behörden brachten in den vergangenen Tagen mehr als 1100 Menschen in Sicherheit.

Der Vulkan hatte vor einer Woche erstmals seit 52 Jahren wieder begonnen, Säulen von Rauch und Asche Tausende Meter weit in den Himmel zu spucken. Der Shinmoedake gehört zur Kirishima-Bergkette, auf der rund 20 Vulkane liegen. Berühmt wurde er durch den James Bond-Film "Man lebt nur zweimal" aus dem Jahr 1967.

abl/AFP

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