Waldbrände in Griechenland Was Touristen wissen müssen

In Regionen nahe Athen wüten Waldbrände - es gibt Tote, viele Häuser sind zerstört. Wie sollen Urlauber sich verhalten? 

Waldbrand bei Kineta nahe Athen
AFP

Waldbrand bei Kineta nahe Athen


Etwa 40 Kilometer westlich von Athen ist ein Waldbrand außer Kontrolle geraten, und auch im Osten der Hauptstadt, in Rafina, waren riesige Rauchwolken zu sehen. Bei Temperaturen um die 40 Grad und heftigen Windböen hatten Feuerwehr und Militär zunächst Probleme, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Am Dienstag gelang dies endlich. Mindestens 50 Menschen kamen ums Leben, im Großraum Athen wurde der Notstand ausgerufen.

Das Auswärtige Amt (AA) rät Griechenland-Reisenden, die betroffenen Gebiete nahe der Hafenstadt Rafina zu meiden und sich über lokale Medien zu informieren. Aktuelle Informationen zu Waldbrandgefahren finden sich auf derWebseite des griechischen Zivilschutzes. Grillen und das Entfachen von offenem Feuer seien verboten. Den Anweisungen von Behörden vor Ort sollte man unbedingt folgen.

Nach Angaben des Deutschen Reiseverbands (DRV) sind keine Urlauber aus Deutschland betroffen. Die Ferienregionen, in denen Deutsche ihren Urlaub verbringen, seien verschont geblieben, sagte eine DRV-Sprecherin. Die touristische Infrastruktur der deutschen Veranstalter, also etwa Hotels, sei vollkommen intakt.

Der Griechenland-Spezialist Attika Reisen hat nach eigenen Angaben derzeit nur einige wenige Gäste in Athen und keine in der umliegenden Region - fast alle Urlauber sind auf den griechischen Inseln. Der Flugbetrieb in Athen sei wieder uneingeschränkt möglich. Der Autoclub ADAC rät Urlaubern, im Zweifel vor Beginn der Reise mit ihrer Unterkunft oder dem Reiseveranstalter Kontakt aufzunehmen und sich über die Situation vor Ort zu erkundigen.

abl/dpa

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