Weichenstörung in Hamburg Züge bundesweit verspätet

Probleme im Nadelöhr: Eine Weichenstörung in Hamburg hat den Nah- und Fernverkehr in Deutschland behindert. Mehr als 90 Züge fuhren verspätet - die Behebung der Störung kann noch dauern.


Hamburg - Verspätungen im Zugverkehr: Bis zum frühen Nachmittag waren rund 90 Züge im Schnitt zehn bis 20 Minuten verspätet, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn AG in der Hansestadt berichtete. Die Störung könne vermutlich erst gegen 23 Uhr behoben werden.

Ein zwölf Meter langes Ersatzteil musste zunächst mit einem Lastwagen aus dem Weichenwerk der Bahn in Witten bei Hagen nach Hamburg transportiert werden, der Einbau sollte einige Stunden dauern.

Wegen der Weichenstörung im Hamburger Bahnhof Sternschanze steht dem Sprecher zufolge in der Nord-Süd-Richtung zwischen Hamburg- Altona und dem Hauptbahnhof für die Züge nur ein Gleis zur Verfügung - statt sonst zwei.

"Durch dieses Nadelöhr müssen alle durch." Um die Strecke zu entlasten, starteten und endeten einige Züge im Hamburger Hauptbahnhof statt in Altona.

han/dpa



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