Rekordversuch auf dem Rad: In 100 Tagen um die Welt

Von Berlin über Belgien nach Brasilien: Für viele ist eine fast 30.000 Kilometer lange Strecke mit dem Rad undenkbar. Ein Münsterländer will sie nun schaffen - in 100 Tagen. Wenn er erfolgreich ist, winkt ihm ein Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde.

Tor zur Welt: Thomas Großerichter vor seinem Rekordversuch in Berlin Zur Großansicht
DPA

Tor zur Welt: Thomas Großerichter vor seinem Rekordversuch in Berlin

Berlin - Der bislang schnellste Weltumradler hat 106 Tage gebraucht - diesen Rekord will Thomas Großerichter brechen. Der Extremsportler ist am Montag vor dem Brandenburger Tor aufgebrochen, um mit seinem Fahrrad die Welt zu umrunden. Der 26-Jährige aus dem Münsterland plant für die fast 30.000 Kilometer lange Tour maximal 100 Tage.

Den Weltrekord auf der Strecke hält laut dem Guinness-Buch der Rekorde 2012 ein Brite, der die vorgeschriebenen Kilometer in 163 Tagen, sechs Stunden und 58 Minuten zurücklegte. Anfang 2012 soll ein weiterer Radsportler aus Großbritannien lediglich 106 Tage, 10 Stunden und 33 Minuten benötigt haben, schreibt "RP online".

Thomas Großerichter wird bei seiner Fahrt unter anderem Polen, Rumänien, die Türkei, Thailand, Singapur, Australien, Neuseeland, die USA, Ecuador, Peru, Brasilien, Portugal, Frankreich und Belgien durchfahren.

jus/dpa

Diesen Artikel...
Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Auf anderen Social Networks teilen

  • Xing
  • LinkedIn
  • Tumblr
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • deli.cio.us
  • Digg
  • reddit
Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 2 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1.
metafa 17.09.2012
Da ein gutes Stück, möglicherweise sogar die Hälfte der Strecke über den Ozean und damit nicht auf dem Fahrrad zurückgelegt wird, empfinde ich diese Weltrekorddisziplin als nicht gültig.
2. gott sei dank
elrubio 17.09.2012
hat er eine website, die das vorhaben so erklärt, so dass man versteht, was er macht. wenn die transporttage über den ozean als pausen- und damit regenerationszeiten gelten, was ja vermutlich so ist, ist das unterfangen nicht ganz so gigantisch. 290 km auf dem rad und das 100 tage am stück mit 25 kg gepäck führen m.e. auf direktem weg ins Krankenhaus... der trainingseffekt ist sicher nicht zu vernachlässigen, die gefahr, körperliche ausfälle (muskuläre, neurologische...) zu erleben, ist groß. ich habe vor kurzem 400 km ohne spezielles training innerhalb von 14,5 stunden reine fahrtzeit hinter mich gebracht (dresden-usedom). die gesamtzeit mit pausen lag bei 22 stunden. wenn er 290 km am tag fährt, gebirge wird es auf dieser tour auch geben (die anden ! und die Pyrenäen), defekte, pausen... ich wünsche ihm glück und eine schmerz- und komplikationsarme tour. er fährt allein und (völlig egal, ob er es schafft oder nicht) er wird eine Erfahrung machen, die nie verblassen wird...
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Reise
Twitter | RSS
alles aus der Rubrik Aktuell
RSS
alles zum Thema Weltenbummler
RSS

© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH

SPIEGEL ONLINE Schließen


  • Drucken Versenden
  • Nutzungsrechte Feedback
  • Kommentieren | 2 Kommentare
  • Zur Startseite
Fotostrecke
Naturwunder und Baukunst: Welterbestätten in Deutschland

Testen Sie Ihr Wissen!
Fotostrecke
Extremwanderung durch Deutschland: "Kampf im Kopf"