a-ja-Resorts Aida-Gründer plant eigenes Hotelkonzept

Pool? Ja, bitte. Sauna? Nein, danke. In den meisten Hotels zahlt der Gast alle Leistungen, auch wenn er sie nicht nutzt. Eine neue Hotelkette will ihren Kunden Extras im Bausteinsystem bieten. Ein relativ niedriger Standard-Tarif soll die a-ja-Hotels zu einer Art Volksherberge machen.

A-ja Resorts

Hamburg - Der Aida-Gründer Horst Rahe will eine neue Hotelkette auf den Markt bringen, in dem die Gäste nur das zahlen, was sie wirklich nutzen. Zum Grundpreis von 39 Euro pro Person und Nacht könne man in den a-ja-Resorts jeweils von Tag zu Tag frei wählbare Extras, wie zum Beispiel Frühstück, Sauna, Schwimmbadnutzung oder Halbpension hinzubuchen. Dies teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Im Frühjahr 2013 soll das erste Hotel in Warnemünde eröffnen, vier weitere Resorts seien bereits in Planung: am Meer wie auch in den Bergen. Alle Häuser sollen mit Wellness- und Spa-Bereich sowie Bars und Restaurants ausgestattet sein. Das erste a-ja wird über 233 Zimmer und 420 Betten verfügen.

Unter Berufung auf Marktstudien besteht laut einer Pressemitteilung ein Potential für rund 50 weitere Resorts dieser Art. "Mit der neuen Marke präsentieren wir unsere Vision von einem Volkshotel", sagt Holger Hutmacher, Geschäftsführer der a-ja-Resort und Hotel GmbH. "Wir wollen die deutschsprachigen Länder als Destinationen zukunftsfähig machen, indem wir besten Urlaub zum besten Preis bieten."

Mit der Ausstattung der Zimmer wolle man den a-ja-Gästen einen Standard bieten, der sonst eher in teuren Herbergen zu finden sei: unter anderem Kingsize-Betten und auf manchen Zimmern Regenduschen mit Blick in die Natur. "Vorzüge eines luxuriösen Wellnesshotels zu Preisen, die sich jeder leisten kann", so preist Horst Rahe das Angebot an. Wer Mittag- oder Abendessen dazu bucht, kriegt Pizza aus dem Holzofen, hausgemachte Pasta oder Fisch und Fleisch vom Grill.

Rahe ist Gründer der Kreuzfahrtreederei Aida. Ihm gehören die A-Rosa-Resorts sowie mehrere Luxushotels, darunter das Hotel Louis C. Jacob in Hamburg, das Neptun in Warnemünde sowie das Hotel Paradies in Ftan in der Schweiz.

jus/dpa



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