Airbus meldet US-Patent an Kabinenfenster wird zum Touchscreen

Airbus hat ein US-Patent angemeldet: für ein smartes, interaktives Flugzeugfenster, das ähnlich funktionieren soll wie ein Touchscreen-Tablet. Mit einem Wisch kann der Passagier sich die Sehenswürdigkeiten anzeigen lassen.

So könnte eine Landung in Zukunft aussehen: Das Fenster wird zum Display
Airbus S.A.S

So könnte eine Landung in Zukunft aussehen: Das Fenster wird zum Display


Eine Berührung des Kabinenfensters reicht. Beim Landeanflug auf London wird dem Passagier angezeigt, dass er gerade am Riesenrad London Eye vorbeifliegt. Für diese Information muss er nicht mehr den Minibildschirm am Sitz des Vordermannes aktivieren oder auf Durchsagen warten. Die Informationen werden bei dem neu angemeldeten US-Patent von Airbus digital übertragen - direkt auf ein interaktives Panoramafenster.

Würde die Hightech-Scheibe zum Einsatz kommen, könnten sich Passagiere darüber mit unterhaltenden oder lehrreichen Informationen über die Flugziele versorgen. Das US-Patent, das am 19. März von Airbus eingereicht wurde, wird als Methode für "interaktive Verbildlichung von Informationen in einer Flugzeugkabine" beschrieben.

Nicht alle Patentanmeldungen werden auch umgesetzt. Es geht darum, die Rechte an den eigenen Ideen für alle Fälle schon einmal zu sichern. Daher reicht der Konzern die Anträge in der Regel bei den Patentämtern sowohl in Europa als auch in den USA ein.

Zukunftskonzepte für das Flugzeug von morgen gibt es bei Airbus viele - hier zeigt der Konzern mit einem animierten Film, wie eine Kabine 2050 aussehen könnte. Mit Kabinenwänden und Böden, die transparent sind, und Sitzen, die sich selbst reinigen können. Für einige der kuriosen Ideen ist Airbus auch schon ein Patent erteilt worden.

Von der Schmalznudel-Kabine über den Stehsitz mit Fahrradsattel für die Ultra-Economy-Klasse bis hin zum Zwillingsrumpf-Flugzeug:Hier finden Sie die kuriosesten Patente der Airbus-Ingenieure.

beh

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