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Datenlese

Stau-Analyse Bahnstreik führte nicht zu Autobahn-Chaos

Volle Straßen auch in der Stadt: Düsseldorf am ersten Streiktag Zur Großansicht
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Volle Straßen auch in der Stadt: Düsseldorf am ersten Streiktag

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Am ersten Tag des GDL-Streiks stiegen viele Bahnfahrer auf Autos um. Auf den Straßen und Autobahnen kam es zwar zu auffällig vielen Staus. Doch besonders lang waren sie nicht.

Die Zahlen klingen gewaltig: Rund 2530 Staus registrierte der ADAC am Donnerstag auf deutschen Autobahnen, zusammen waren sie mehr als 5200 Kilometer lang. Besonders viel Geduld mussten Autofahrer auf der A81 zwischen Ilsfeld und Stuttgart aufbringen. Hier sorgte das hohe Verkehrsaufkommen für einen Stau von 30 Kilometern Länge.

Tatsächlich liegt die Bilanz des ersten Streiktages über den Werten der Donnerstage davor. Am 30. Oktober wurden dem ADAC knapp 2270 Staus auf deutschen Autobahnen gemeldet, zehn Prozent weniger als am 6. November. Am 23. Oktober waren es noch weniger, rund 1830 Staus verzeichnete der ADAC für diesen Tag.

Der Unterschied zwischen den beiden zurückliegenden Donnerstagen erklärt sich auch durch den 31.10., der in einigen Bundesländern ein Feiertag war. Offenbar hat sich das verlängerte Wochenende schon am Vortag merklich auf die Verkehrslage ausgewirkt.

In einem Punkt unterscheiden sich die drei Donnerstage aber nur geringfügig: Staus waren vor dem Feiertag und im Bahnstreik zwar häufiger, aber im Mittel nicht bedeutend länger. Im Durchschnitt standen die Autofahrer jeweils auf gut zwei Kilometern.

Auch für das kommende Wochenende erwartet der ADAC kein Chaos auf den Fernstraßen - trotz des Streiks und der nun endenden Herbstferien in Niedersachsen und Bremen. Ob sich diese Prognose bewahrheitet, lesen Sie Anfang kommender Woche hier im Datenlese-Blog.

Wo fahren noch Züge? Zu unserer Auswertung des Ersatzfahrplans bitte hier entlang.

Bahnstreik vom 6. bis 8. November

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Forum - Warnstreiks bei der Bahn - probates Mittel im Tarifstreit?
insgesamt 1202 Beiträge
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1.
kdshp 25.10.2010
Zitat von sysopMillionen Bahnreisende müssen wegen der Warnstreiks mit Zugausfällen und Verspätungen rechnen. Ist der Ausstand im Streit um einen neuen Tarifvertrag angemessen? Oder profilieren sich die Gewerkschaften auf Kosten der Bahnkunden? Diskutieren Sie mit.
Hallo, nicht die Gewerkschaften profilieren sich hier auf kosten der kunden sondern die bahn/der arbeitgeber.
2. Kein Titelzwang.
08154711, 25.10.2010
Zitat von sysopMillionen Bahnreisende müssen wegen der Warnstreiks mit Zugausfällen und Verspätungen rechnen. Ist der Ausstand im Streit um einen neuen Tarifvertrag angemessen? Oder profilieren sich die Gewerkschaften auf Kosten der Bahnkunden? Diskutieren Sie mit.
Was bezwecken Sie eigentlich mit dieser tendenziösen Fragestellung? Der SPON sollte mehr Unabhängigkeit zeigen oder sponsert die Bahn irgendwelche Anzeigen?
3. Bin gegen jeden Streik.....
murrle01 25.10.2010
der Andere beeinträchtigt. In diesem Fall würde von einem Erfolg aber sogar die DB Vorteile haben. Da bei Ausschreibungen fast immer die privaten Betreiber den Zuschlag bekamen, den sie auch durch geringere Lohnkosten erreichten. Wenn die Privaten die gleichen Kosten hätten, käme die DB wieder in den "Genuss" mehr Strecken bedienen zu können. murrle01
4. hmmmpf
Tom der Dino 25.10.2010
Zitat von 08154711Was bezwecken Sie eigentlich mit dieser tendenziösen Fragestellung? Der SPON sollte mehr Unabhängigkeit zeigen oder sponsert die Bahn irgendwelche Anzeigen?
In meinem Geschichtsunterricht habe tendenziöse Fragen zu regen Diskussionen geführt und damit die Entwicklung selbstständig denkender Menschen gefördert. In einem Diskussionsforum ist das absolut in Ordnung, in einem Zeitungsartikel dagegen nicht.
5.
Michael Giertz, 25.10.2010
Zitat von sysopMillionen Bahnreisende müssen wegen der Warnstreiks mit Zugausfällen und Verspätungen rechnen. Ist der Ausstand im Streit um einen neuen Tarifvertrag angemessen? Oder profilieren sich die Gewerkschaften auf Kosten der Bahnkunden? Diskutieren Sie mit.
Und wie soll sonst ein Streik wirken, wenn er niemandem wehtut? 'n Streik ohne wirtschaftliche Folgen ist so sinnvoll wie ein Kühlschrank in der Antarktis. Es wäre nur sinnvoller, wenn die Gewerkschaft kommuniziert, warum gestreikt wird - und Missstände aufzeigen. Eben das mit den Reinigungskräften bei der Bahn. Wenn der Kunde sieht, dass eben nicht wegen 5% mehr Lohn gestreikt wird, sondern damit sich die Arbeitsbedingungen bessern, hat er vielleicht auch mehr Verständnis für den Streik.
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