Das seltsame Karnevalstreiben mit fernöstlichem Ambiente beruht auf einer Legende: Nach ihr schickte der Bischof von Eichstätt im Mittelalter seinen Kämmerer nach Dietfurt, um mehr Abgaben einzutreiben. Die Städter verschlossen jedoch ihre Tore, und der Gesandte berichtete seinem Dienstherren, dass die Dietfurter ihm wie "Chinesen" vorkommen: Sie verschanzten sich hinter einer Mauer. In den 1870er Jahren wurde das Gebiet schon als "Chinesenviertel" bezeichnet. 1880 soll zum ersten Mal der Unsinnige Donnerstag gefeiert worden sein, und 1908 gab es den ersten Faschingszug - 1928 erstmals dann im China-Look.
Die Dietfurter selber nennen sich "Bayrisch Chinesen" - und haben sogar eine eigene bayrisch-chinesische Nationalhymne verfasst.
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