hin und weg

Mein Lieblingsstrand Eckernförde, die Softeis-Zone

Von

imago

Es ist Sommer in Eckernförde - und plötzlich ist alles vergessen. Der endlose Herbstwintermischmasch ohne richtigen Schnee. Der Sturm, der waagerechte Dauerregen. Die Monate, in denen der Strand ohne Ganzkörperölzeug tabu war. Waren es wert: Jetzt ist Sommer.

Wohl jeder Exil-Eckernförder erinnert sich an das Warten auf die Sonne, das in schlechten Jahren auch mal bis Anfang Juli dauern kann. Und wohl jeder kennt diesen Gedanken, wenn er in Hamburg, Berlin oder sonstwo aus dem Bürofenster starrt: Verdammt, viel zu lange nicht mehr da gewesen.

Dann kommen die Bilder wieder. Die Fußgängerzone, die an heißen Tagen nach Sonnencreme und Softeis riecht. Der Sand in den Geschäften, von Strandbesuchern eingeschleppt. Leer gekaufte Eistruhen, mysteriöse Autokennzeichen auf dem Supermarktparkplatz, endlose Abende an versteckten Stränden irgendwo in der Bucht. Dieses Gefühl, dass der Sommer einfach nicht mehr aufhört. Dass man nie wieder Ölzeug braucht.

Es gibt breitere, pudrigere, weniger gut besuchte Strände auf dieser Welt. Vielleicht sogar in Deutschland. Geschenkt, da können dann gern alle anderen hinfahren. So schön wie zu Hause sonnt es sich dort ganz bestimmt nicht.


Im Blog hin und weg erzählen SPIEGEL-ONLINE-Redakteure und -Autoren von ihren Lieblingsstränden in Deutschland.

Fotostrecke

5  Bilder
Spiekeroog: Insel der Ruhe



Diskutieren Sie mit!
3 Leserkommentare
dr.haus 23.07.2013
gesichtswurst 24.07.2013
dr.haus 24.07.2013

© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.