Gigantischer Elbtower Hamburg plant neues Wahrzeichen

Die Elbphilharmonie im Westen, der Elbtower im Osten: Die Stadt Hamburg will ein 200 Meter hohes Gebäude in der Hafencity bauen.

DPA/ HafenCity Hamburg

Die Idee ist mehr als 20 Jahre alt, nun könnte sie in die Tat umgesetzt werden: An den Elbbrücken soll ein gläserner Turm entstehen, der den Eingang zur Hamburger Innenstadt markiert. Die Pläne für den Elbtower, der bis zu 200 Meter hoch werden soll, werden in der kommenden Woche auf der internationalen Immobilienmesse MIPIM in Cannes vorgestellt, teilte der Hamburger Senat mit.

Nach der Elbphilharmonie im Westen der Hamburger Hafencity solle mit dem Elbtower auch am Ostende ein weithin sichtbares Wahrzeichen entstehen, teilte der Senat mit. Wenn im kommenden Jahr der private Bauherr feststehe und auch die Hamburgische Bürgerschaft zugestimmt habe, könnte es 2020/21 mit dem Bau losgehen.

"Die Elbbrücken sind und bleiben das 'gefühlte' Eingangstor von Hamburg", sagte Oberbaudirektor Jörn Walter. "Ob man mit dem Zug, dem Auto oder dem Binnenschiff nach Hamburg kommt - wenn man die Elbbrücken erreicht hat, ist man angekommen." Mit dem Elbtower wolle man diesen "magischen" Ort im Stadtbild herausheben und in der Fernsicht markieren.

Das Hochhaus soll den Angaben zufolge skulptural sein und ein nachhaltiges Bauvorhaben auf höchstem internationalem Standard werden. Wie genau das Gebäude genutzt wird, ist noch unklar. Die Planer könnten sich Büros, Hotelzimmer, Ausstellungs- und Veranstaltungsflächen sowie Wohnungen vorstellen.

kry/dpa



insgesamt 134 Beiträge
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aviarium 08.03.2017
1. kopf - tisch
Als Hamburger ist, nach dem die Elbphilarmonie endlich durch ist, meine erste gedankliche Reaktion eine Verlagerung meines Kopfes aus der Senkrechten mit Blick gen Bildschirm in die Waagerechte mit Stirn auf der Tischplatte.
humorrid 08.03.2017
2. Gibt es wirklich Wahrzeichen in Plural?
Aber die 20 Jahre alten Pläne kann man sicher auffrischen. Ich schlage ein brennendes Auge über das Elbtower vor… Und natürlich Elb Tower statt Elbtower...
spon-1300967153469 08.03.2017
3. Hauptsache privat
Da kann man nur hoffen, dass es privat finanziert wird ohne öffentliche Mittel (BER, Elphi etc.). Vermutlich aber so ruckzuck fertig. Die Statik so nah an der Elbe sicher nicht einfach.
der.tommy 08.03.2017
4.
....ist das bei dem durchschlagenden Erfolg bei Planung und Bau der elbphilharmonie und der grandiosen Einhaltung von Kostenschätzungen....klug?
NEBUDKADNEZAR 08.03.2017
5. Um Gottes Willen ..
Noch so ein Jahrhunderbauwerk. Wenn die Planung wieder bei der öffentlichen Hand liegt, ist das Elend doch schon wieder vorprogrammiert. Um das 10-fach erhöhte Fertigstellungskosten (gegenüber dem Ausgangsbudget) keiner weiß Bescheid - keiner hat was gewußt. Reicht die Elbphilharmonie noch nicht ?
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