Lieblingstouren der Fahrradblogger Nachradeln dringend empfohlen

Eine Tour an der Ostsee, eine Kinder-kompatible Strecke, eine Fahrt durchs deutsch-belgische Grenzgebiet: Fahrradblogger verraten ihre Lieblingstouren in Deutschland.

Radfahrer in Schleswig-Holstein
Getty Images/ LOOK

Radfahrer in Schleswig-Holstein


Das Wetter ist großartig, der Sommer noch lang. Warum nicht mal wieder ein Wochenende mit dem Fahrrad los? Vier Fahrradblogger verraten einige ihrer Lieblingstouren in Deutschland: Lesen Sie hier, wo die Strecken von Christoph Gocke, Didi Hackl, Wolfgang Kromat und Martin Moschek entlangführen:

Jede Menge mehr Inspiration für kürzere und längere Touren zwischen Flensburg und Friedrichshafen, Duisburg und Dresden liefert auch der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC), der seine Tourenscouts auf Erkundungsfahrt schickt.

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insgesamt 7 Beiträge
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jkbremen 17.07.2018
1. Komoot
Wer die hervorragende Fahrrad-App Komoot aufs Handy lädt, bekommt neben einer tollen Tourenplanungs- und Navi-App auch einen riesigen Fundus an bebilderten, unmittelbar nachfahrbaren Fahrradtouren in D und ganz Europa. Für mich das beste Fahrradzubehör neben dem Lenkerhalter fürs Handy Finn-Universal. Kleiner Tip: Powerbank in der Lenkertasche mit Handyladekabel verbinden und den ganzen Tag entspannt Fahrradnavigation genießen.
Sibylle1969 17.07.2018
2.
Ich bin den Vennbahn-Radweg Sonntag vor einer Woche von Aachen nach Monschau und zurück mit dem Rennrad gefahren. Der Weg ist wirklich toll, die Steigung bis auf wenige Abschnitte kaum merklich. Bis auf 3 km bei Konzen komplett asphaltiert und bis auf ca. 5 km zwischen Brand und Walheim eine Superqualität des Belags. Richtig einsam war es an einem Sonntag im Juli mit schönem Wetter natürlich nicht, aber auch lange nicht so voll, wie ein vergleichbarer Weg in der Nähe von Frankfurt wäre. Es waren auch sehr viele Gepäckradler unterwegs. Alles in allem sehr zu empfehlen.
mr.pixel 17.07.2018
3.
@1 Komoot ist wirklich super, da stimme ich Ihnen zu! Ein Tip aber noch von mir: Tarp, Isomatte und Schlafsack einpacken, Smartphone zu Hause lassen und einfach mal losradeln. Der Nase lang quasi. Das ist für das Abenteuerfeeling ziemlich förderlich. Natürlich bekommt man beim planen einer Tour inkl. Smartphone die schöneren Sehenswürdigkeiten zu sehen, aber ohne Plan ist auch mal nett. Mountainbike oder geländetaugliches Trekkingrad ist bei sowas allerdings anzuraten ;)
interessant......... 17.07.2018
4.
Ich kann @mr.pixel nur zustimmen. Entlang der "ausgetreten" Wege gibt es leider jede Menge Dienstleister (Pensionen, Restaurants), die wissen, dass man am Abend nach 100km nicht noch 50km dranhängt, weil man in der angebotenen Unterkunft nur widerwillig übernachten mag. Ich habe entlang des Elberadwegs in jedem durchfahrenen Bundesland in ekligen Unterkünften geschlafen und mich in ebenfalls hygienisch inakzeptablen "Restaurants" verpflegen müssen. Natürlich gibt es, im wahrsten Sinne des Wortes, auch Lichtblicke. Wenn ich soetwas aber nochmals in Angriff nehmen würde, dann mit Isomatte und Schlafsack, so kann ich wenigstens in meinem eigenen Dreck schlafen... Nichtsdestotrotz, geht raus, z.Bsp. mit dem Rad und erkundet die reale Welt. Es gibt nichts Schöneres...
Papazaca 18.07.2018
5. Macht richtig Lust aufs Radeln.
Jetzt mal ohne jedes Meckern: Das habt Ihr richtig gut gemacht und den vier Radlern ein dickes Danke. Ich weiß gar nicht, welche der vier Touren ich als erste fahren werde. Ostsee oder Eifel? Auch die Fotos motivieren zu den Touren. Hier noch ein kleiner Tipp. Besonders für Weinliebhaber bieten sich die 95 Km der (Pfälzer) Deutschen Weinstraße an. Die 95 Km von Bockenheim nach Schweigen sind leicht wellig, ohne große Steigungen, also gut zu fahren. Mit dem Gault Millau Weinführer kann man sich die besten Weingüter raussuchen und gute Weine probieren. Restaurants gibt es genug, aber ein Picknick in den Weinbergen mit Baguette, Wein und Käse ist unübertroffen. Zur Orientierung: Bockenheim liegt bei Worms, Schweigen bei Weißenburg, an der französischen Grenze. In drei Tagen ist die Tour mit Weinproben gut zu fahren.
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