Hamburg Senat gibt grünes Licht für neuen Kreuzfahrt-Terminal

Hamburg setzt auf die Zukunft der Kreuzfahrt. Mit einem neuen Terminal sollen ab 2015 noch mehr Schiffe abgefertigt werden können. 75 Millionen Euro werden investiert.

Kreuzfahrtanleger in Hamburg: Dritter Terminal ab 2015
DPA

Kreuzfahrtanleger in Hamburg: Dritter Terminal ab 2015


Hamburg - Mehr Kapazität für Kreuzfahrtschiffe: Im Hamburger Hafen wird ein neuer Terminal gebaut. Für insgesamt 75 Millionen Euro entsteht auf der südlichen Elbseite ein Abfertigungsgebäude mit Zu- und Abfahrten, Gepäckumschlag, Parkplätzen und einem Anlieger für Hafenschiffe, teilte Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) am Dienstag in Hamburg mit. Der Senat habe entsprechende Pläne verabschiedet, die Bürgerschaft soll im Februar zustimmen.

Der Terminal soll 2015 in Betrieb gehen. In diesem Jahr werden knapp 200 Schiffe mit rund 600.000 Passagieren den Hafen anlaufen. Mittelfristig rechnen Experten mit mehr als einer Million Passagieren, die auf immer größeren Schiffen die Hansestadt ansteuern.

"Das ist keine Modeerscheinung, die morgen wieder abbrechen kann", sagte Horch. "Wir sind uns sicher, dass wir es mit einem langfristigen Trend zu tun haben." Mit dem geplanten neuen Terminal rücke Hamburg in die erste Liga der Kreuzfahrtstandorte auf. Bislang gibt es zwei Terminals im Stadtteil Altona sowie in der HafenCity. Diese seien in der Zukunft vor allem für kleinere Schiffe und für Transitpassagiere vorgesehen, wird Jens Meier, Chef der Hamburg Port Authority (HPA), vom Radiosender NDR zitiert.

sto/dpa



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insgesamt 6 Beiträge
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Alfred Ahrens 07.01.2014
1. Das Geld hätte man mal in die Elbvertiefung investieren sollen,
denn wenn die niht vorankommt und die Produktivität bei der HHLA nicht steigt, werden die Containerschiffe nach Bremerhaven und Wilhelmshaven abwandern. Das kostet nicht nur viele Arbeitsplätze bei HHLA und EUROKAI, sondern auch in der Peripherie, bei Truckern, in den Agenturen etc. Das dauert nicht mehr lange !!!
kahabe 07.01.2014
2. Auf Madeira
Zitat von sysopDPAHamburg setzt auf die Zukunft der Kreuzfahrt. Mit einem neuen Terminal sollen ab 2015 noch mehr Schiffe abgefertigt werden können. 75 Millionen Euro werden investiert. http://www.spiegel.de/reise/deutschland/hamburg-baut-drittes-kreuzfahrt-terminal-a-942293.html
wurde und wird der Containerterminal in Funchal auch auf Kreuzfahrschiffbelange umgebaut. Mit dem Unterschied zu Hamburg, das er zu klein wurde und woanders ein neuer Frachthafen mitsamt der nötigen Infrastruktur in wenigen Jahren fertiggestellt wurde. Ach ja, und in Funchal liegen jetzt an einigen Tagen im Jahr vier solcher Geriatriecontainer am Kai. An den meisten allerdings keiner...
jautaealis 07.01.2014
3. Es heißt eigentlich ...
... DAS Terminal – und nicht DER Terminal! In Überschriften und Artikel selber geht beides kreuz und quer durcheinander...
Skandal 07.01.2014
4. Ach Alfred
Du mit Deiner Elbvertiefung, vielleicht lebst Du ja im Blankeneser Hang weit oberhalb des Wassers. Das eine Vertiefung höhere Fließgeschwindigkeiten bewirkt ist Dir bis jetzt noch nicht zu Ohren gekommen und das bei Anstieg des Meeresspiegels von dem letzten Sturm der ein Schuss vor den Bug war hast Du in Deiner Residenz keine nassen Füße bekommen. Und wenn doch immer noch die Dicken Pötte den Hafen mit 13 tsd von den kleinen Transportboxen beladen dann dürfte das doch reichen. Immer höher weiter ist doch kein Ziel es folgt doch der Kollaps. Nachhaltig solltest Du die Welt einmal betrachten und nicht egoistisch und voreingenommen. Trotzdem ein Gutes Jahr.
Stäffelesrutscher 07.01.2014
5.
Auf der südlichen Elbseite. Das ist gut für die Passagiere. Auf der Nordseite laufen sie nämlich Gefahr, im rechtsfreien Raum St. Pauli/Altona von der Polizei wegen fremdländischen Aussehens, wegen des Nichtverstehens gebellter Befehle und wegen des Mitführens verbotener Gegenstände (Taschenmesser usw.) drangsaliert zu werden.
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