Hamburger Labskaus: Heißer Brei mit Ei

Von "Mare"-Autorin Petra Foede

2. Teil: Rezept - Labskaus "Old Commercial Room"

"Old Commercial Room": Waschechte Hamburger stören sich nicht an Labskaus-OptikZur Großansicht
Axel Martens / mare

"Old Commercial Room": Waschechte Hamburger stören sich nicht an Labskaus-Optik

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Axel Martens / mare

Zutaten (für fünf Personen)

1 kg gepökelte Rinderbrust, 300 g Zwiebeln, 500 g mehlige Kartoffeln, 10_Eier, Rote Bete, Salzgurke, Pfeffer.

Zubereitung

Die Rinderbrust mit den geschälten und geviertelten Zwiebeln und etwas Pfeffer in einen Topf mit 2 Liter Wasser geben und rund 2 Stunden kochen. Ist die Rinderbrust weich genug, also kaubar, den gesamten Inhalt aus der Brühe nehmen und warmstellen. Nun die Kartoffeln in die Brühe geben, weichkochen und zu Brei zerstampfen. Überschüssige Brühe abgießen. Jetzt das Rindfleisch mit den Zwiebeln durch einen Fleischwolf drehen und zu den Stampfkartoffeln geben, leicht köcheln lassen. Nach Geschmack mit Worcestersoße oder Brühwürfel abschmecken. Angerichtet wird Labskaus mit je zwei Spiegeleiern und in Scheiben geschnittener Roter Bete und Salzgurke.

Old Commercial Room
Englische Planke 10, Hamburg,
Telefon 040/36 63 19,
geöffnet täglich von 12 bis 24 Uhr.


Dieser Text stammt aus "mare" No. 81, August 2010.

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insgesamt 17 Beiträge
Auswahlaxiom 27.08.2010
Interessanter Artikel. Obwohl kein Hamburger, kann ich mich in Labskaus ebenfalls reinsetzen. Köstlich. Eine Frage aber: Ich kenne Labskaus aus der Dose, das in Zeiten von BSE als hochriskant galt, und frage mich bei dem Rezept, [...]
Zitat von sysopEine rosa Masse mit Spiegelei, flankiert von Roter Beete und Salzgurke: Labskaus ist eine kaum zu definierende Speise, bei der manches Auge nur ungern mitisst. Doch wer hat die Spezialität zuerst verbrochen? Die Hamburger waren es wohl nicht, vermuten Sprachforscher.
Interessanter Artikel. Obwohl kein Hamburger, kann ich mich in Labskaus ebenfalls reinsetzen. Köstlich. Eine Frage aber: Ich kenne Labskaus aus der Dose, das in Zeiten von BSE als hochriskant galt, und frage mich bei dem Rezept, wo das Risiko herkommen soll (bei Rinderbrust). Was ist denn in dem Zeug aus der Dose drin?
kaksonen 27.08.2010
Manchmal frage ich mich, ob in die SPON-Artikel mit Absicht Rechtschreibfehler eingebaut werden, um eine Diskussion zu provozieren! Oder ist der Stress bei Ihnen so groß?
Zitat von sysopEine rosa Masse mit Spiegelei, flankiert von Roter *Beete* und Salzgurke: Labskaus ist eine kaum zu definierende Speise, bei der manches Auge nur ungern mitisst. Doch wer hat die Spezialität zuerst verbrochen? Die Hamburger waren es wohl nicht, vermuten Sprachforscher. http://www.spiegel.de/reise/deutschland/0,1518,712521,00.html
Manchmal frage ich mich, ob in die SPON-Artikel mit Absicht Rechtschreibfehler eingebaut werden, um eine Diskussion zu provozieren! Oder ist der Stress bei Ihnen so groß?
duc 27.08.2010
das glaube ich auch, daß die hamburger den labskaus nicht erfunden haben, das geht weit über deren fähigkeiten. zur kompensation dieser evt. genetisch begründeten unfähigkeit etwas leckeres zu kochen, tritt heute u. a. tim [...]
das glaube ich auch, daß die hamburger den labskaus nicht erfunden haben, das geht weit über deren fähigkeiten. zur kompensation dieser evt. genetisch begründeten unfähigkeit etwas leckeres zu kochen, tritt heute u. a. tim mälzer auf und wird das sozialintegrative kaviarblatt *der feindfresser* gedruckt. förderunterricht und hilfe für hamburg (und norddeutschland) könnte meines erachtens aus süddeutschland zuwachsen. hier könnte die neue kampagne der grünen beginnen: länger gemeinsam lernen/abkochen von den süddeutschen!!
Eimsbüttler 27.08.2010
Mit roten Beeten versaut man das beste Labskaus! Ansonsten darf auch gern ein Rollmops dabei sein. Weinempfehlung: http://www.abendblatt.de/hamburg/article931268/Ein-wirklich-gelungener-Wein.html
Zitat von KaksonenManchmal frage ich mich, ob in die SPON-Artikel mit Absicht Rechtschreibfehler eingebaut werden, um eine Diskussion zu provozieren! Oder ist der Stress bei Ihnen so groß?
Mit roten Beeten versaut man das beste Labskaus! Ansonsten darf auch gern ein Rollmops dabei sein. Weinempfehlung: http://www.abendblatt.de/hamburg/article931268/Ein-wirklich-gelungener-Wein.html
Ylex 27.08.2010
Falsch hin oder her - ich würde sagen, die Schreibweise ist hier offen, außerdem legt die Aussprache das doppelte eigentlich 'e' nahe. Die Werbung für den "Old Commercial Room" ist jedenfalls gelungen - ab sofort [...]
Zitat von KaksonenManchmal frage ich mich, ob in die SPON-Artikel mit Absicht Rechtschreibfehler eingebaut werden, um eine Diskussion zu provozieren!
Falsch hin oder her - ich würde sagen, die Schreibweise ist hier offen, außerdem legt die Aussprache das doppelte eigentlich 'e' nahe. Die Werbung für den "Old Commercial Room" ist jedenfalls gelungen - ab sofort sind 600 statt 500 Mal Labskaus pro Woche drin, Glückwunsch. Etwas charakterlos vom Chef des Etablissements finde ich allerdings, dass er den Hering vom Labskaus schmeißt - Labskaus ohne Hering ist wie Spargel ohne Schinken. Und seine Instant-Brühe klingt auch nicht gerade überzeugend - ich sehe schon den großen Eimer von der Metro auf der Arbeitsplatte stehen. Liebe geht nicht nur durch den Magen, sondern auch durch den Fleischwolf, nämlich beim Labskaus: Die Masse darf auf keinen Fall zu fein durchgedreht werden - das täte dem Geschmack nicht gut und optisch käme man gefährlich in die Nähe von Baby-Brei. Ganz wichtig sind auch gute Kartoffeln.
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  • Datum: Freitag 27.08.2010 | 07:29 Uhr
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mare
Die Zeitschrift der Meere
Heft No. 81, August 2010

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