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15. Juni 2012, 14:25 Uhr

Kreuzer und Fregatten

Marineschiffe laufen zur Kieler Woche ein

Die ersten Gäste der Kieler Woche sind schon da: Zahlreiche Marineschiffe liegen bereits im Hafen vor Anker. Die Stadt bereitet sich auf das größte Sommerfest Nordeuropas vor - rund drei Millionen Besucher werden erwartet.

Kiel - Zu Gast beim größten Segelereignis der Welt: Gleich 23 Marineschiffe aus elf Ländern kommen zur Kieler Woche in die Kieler Förde. Die ersten Einheiten liefen am Freitagmorgen bei Sonnenschein und Kapellenmusik in den Marinestützpunkt Kiel ein und machten dort einen Tag vor dem offiziellen Beginn fest. Angeführt wurden die Marineschiffe vom amerikanischen Kreuzer "USS Normandy". Sie kommen von einem internationalen Manöver im Ostseeraum. Deutsches Marineflaggschiff der Kieler Woche ist die Fregatte "Brandenburg".

Offiziell wird die Kieler Woche am Samstag vom ehemaligen Oberbürgermeister der Landeshauptstadt und frischgebackenem Ministerpräsidenten Schleswig-Holsteins, Torsten Albig (SPD), eröffnet. Zu der Traditionsveranstaltung bis 24. Juni werden wieder rund drei Millionen Besucher erwartet. Das größte Sommerfest Nordeuropas wird 130 Jahre alt.

Als hochkarätiger Gast hält Bundespräsident Joachim Gauck am Sonntag eine Festrede bei der Verleihung des Weltwirtschaftspreises. Mit der Auszeichnung, die traditionell während der Kieler Woche überreicht wird, würdigt das Kieler Institut für Weltwirtschaft Ökonomen, Politiker und Unternehmer, die sich als "Vordenker" verdient gemacht haben.

Bis zum 24. Juni sind mehr als 2000 Programmpunkte geplant, darunter rund 300 - größtenteils kostenlose - Konzerte. An den Regatten wollen gut 5000 Segler mit rund 1800 Booten aus über 50 Ländern teilnehmen. Maritimer Höhepunkt ist die Windjammerparade am 23. Juni mit 100 Groß- und Traditionsseglern, darunter die "Sedov" und die "Mir".

dkr/dpa/dapd

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