Von Linus Geschke
Bei all den Zechgelagen, der Fröhlich- und Gemütlichkeit im Übermaß vergisst mancher, dass ausgerechnet das Oktoberfest im Jahr 1980 Schauplatz eines schrecklichen Terroranschlags wurde. 13 Menschen kamen ums Leben, mehr als 200 wurden teils schwer verletzt, als am Haupteingang eine Rohrbombe mit 1,4 Kilogramm TNT detonierte.
Als Bombenleger gilt der Rechtsextremist Gundolf Köhler aus Donaueschingen, der selbst bei der Explosion ums Leben kam. Doch bis heute ist ungeklärt, ob es neben dem 21-Jährigen Mittäter gab. Das Oktoberfest-Attentat gilt als schlimmster Terroranschlag im Nachkriegsdeutschland.
Im September 2008 wurde auf der Theresienwiese ein Denkmal des Bildhauers Friedrich Koller eingeweiht, um der Opfer zu gedenken.
Theresienwiese, München
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Reise | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Deutschland | RSS |
| alles zum Thema Zehnmal Deutschland | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2009
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH