Rheinland-Pfalz: Gang ins Weinfass
Die Organisatoren des Weihnachtsmarktes rund um den Dom in Mainz bieten in diesem Jahr eine Besonderheit: Erstmals können Besucher in 20 großen, beheizten Weinfässern verweilen und darin Glühwein von Mainzer Winzern genießen.
Das würzige Getränk steht auch im Mittelpunkt des Weihnachtsmarktes in Trier. Dort wird die einzige Glühweinkönigin in Deutschland gekürt. Die 23 Jahre alte Sabine Braunert soll in Trier und auf weiteren Weihnachtsmärkten für Winzerglühwein werben.
Saarland: Fahrt mit dem Nostalgie-Riesenrad
Der Christkindlmarkt in Saarbrücken lockt nach Angaben der Veranstalter mit einer Wichtelwerkstatt, in der Kinder weihnachtliche Karten und Fensterdeko basteln können, einem Nostalgie-Riesenrad, Konzerten unterschiedlicher Musikgruppen und Chören sowie einer Hochseilakrobatik-Show, bei welcher der "fliegende Weihnachtsmann" aus luftiger Höhe die Geschichte von Rudolf, seinem Rentier mit der roten Nase, erzählt.
Mecklenburg-Vorpommern: Sturzflüge in Rostock
In Rostock (bis 22. Dezember) präsentieren sich in der Innenstadt mehr als 250 Schausteller und Markthändler aus dem In- und Ausland. Der historische Weihnachtsmarkt im Klostergarten biete mittelalterliches Flair, aber auch Kirmes-Fans kommen auf ihre Kosten: Auf sie warten Attraktionen wie Riesenrad, Achterbahn und eine Riesenschaukel mit Sturzflügen aus 27 Metern Höhe.
Thüringen: Schnitzkunst aus dem Erzgebirge
Auf dem Weihnachtsmarkt in Erfurt (bis 22. Dezember) werden Spezialitäten aus dem Bundesland angeboten wie Erfurter Schittchen und Thüringer Bratwürste sowie Handwerkserzeugnisse wie Christbaumschmuck und Töpferware. Attraktionen sind die Weihnachtstanne mit 14 handgeschnitzten, fast lebensgroßen Holzfiguren und eine zwölf Meter hohe Erzgebirgische Weihnachtspyramide.
Sachsen-Anhalt: 35 Meter lange Weihnachtsrutsche
Auf dem Weihnachtsmarkt in Magdeburg (bis 30. Dezember) bieten die Händler in den 135 Holzhäuschen vor dem historischen Rathaus Holzspielzeug, Töpferwaren, Glühwein und Süßigkeiten an. Die Besucher erwartet auch eine Eislaufbahn, ein mittelalterliches Badehaus sowie eine 35 Meter lange Weihnachtsrutsche.
Den nach eigenen Angaben größten Adventskalender Deutschlands können Besucher in der Unesco-Welterbestadt Quedlinburg im Harz bestaunen. Ab dem 1. Dezember wird jeden Tag die Tür eines historischen Fachwerkhauses geöffnet, aus dem Märchenfiguren austreten und für die Besucher singen und tanzen. Zum traditionellen "Advent in den Höfen" öffnen an den ersten drei Wochenenden im Dezember 24 Häuser in der historischen Innenstadt ihre Innenhöfe. Dort bieten Händler Kunsthandwerk und weihnachtliche Gerichte an.
Sachsen: Klassiker mit Pfefferkuchen
Der Striezelmarkt in Dresden ist den Angaben zufolge mit 578 Jahren der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands (bis 24. Dezember). Mehr als 230 Händler bieten Kunsthandwerk und Leckereien an, rund 160 Aktionen stehen auf dem Programm. Höhepunkte sind die traditionellen Veranstaltungen an den Adventswochenenden: das Pflaumentoffel- und Pfefferkuchenfest (1./2. Dezember), das Dresdner Stollenfest (8. Dezember) und das Pyramiden- und Schwibbogenfest (15./16. Dezember).
Claudia Arthen/dpa/dapd/jus
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