Weihnachtsmärkte zwischen Rostock und Stuttgart: Frivol, fürstlich, festlich

2. Teil: Saarland bis Sachsen: Hochseilakrobatik und der Pfefferkuchen-Klassiker

Weihnachtsmärkte 2012: Deutschland im Glühweinnebel
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DPA

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Rheinland-Pfalz: Gang ins Weinfass

Die Organisatoren des Weihnachtsmarktes rund um den Dom in Mainz bieten in diesem Jahr eine Besonderheit: Erstmals können Besucher in 20 großen, beheizten Weinfässern verweilen und darin Glühwein von Mainzer Winzern genießen.

Das würzige Getränk steht auch im Mittelpunkt des Weihnachtsmarktes in Trier. Dort wird die einzige Glühweinkönigin in Deutschland gekürt. Die 23 Jahre alte Sabine Braunert soll in Trier und auf weiteren Weihnachtsmärkten für Winzerglühwein werben.

Saarland: Fahrt mit dem Nostalgie-Riesenrad

Der Christkindlmarkt in Saarbrücken lockt nach Angaben der Veranstalter mit einer Wichtelwerkstatt, in der Kinder weihnachtliche Karten und Fensterdeko basteln können, einem Nostalgie-Riesenrad, Konzerten unterschiedlicher Musikgruppen und Chören sowie einer Hochseilakrobatik-Show, bei welcher der "fliegende Weihnachtsmann" aus luftiger Höhe die Geschichte von Rudolf, seinem Rentier mit der roten Nase, erzählt.

Mecklenburg-Vorpommern: Sturzflüge in Rostock

In Rostock (bis 22. Dezember) präsentieren sich in der Innenstadt mehr als 250 Schausteller und Markthändler aus dem In- und Ausland. Der historische Weihnachtsmarkt im Klostergarten biete mittelalterliches Flair, aber auch Kirmes-Fans kommen auf ihre Kosten: Auf sie warten Attraktionen wie Riesenrad, Achterbahn und eine Riesenschaukel mit Sturzflügen aus 27 Metern Höhe.

Thüringen: Schnitzkunst aus dem Erzgebirge

Auf dem Weihnachtsmarkt in Erfurt (bis 22. Dezember) werden Spezialitäten aus dem Bundesland angeboten wie Erfurter Schittchen und Thüringer Bratwürste sowie Handwerkserzeugnisse wie Christbaumschmuck und Töpferware. Attraktionen sind die Weihnachtstanne mit 14 handgeschnitzten, fast lebensgroßen Holzfiguren und eine zwölf Meter hohe Erzgebirgische Weihnachtspyramide.

Sachsen-Anhalt: 35 Meter lange Weihnachtsrutsche

Auf dem Weihnachtsmarkt in Magdeburg (bis 30. Dezember) bieten die Händler in den 135 Holzhäuschen vor dem historischen Rathaus Holzspielzeug, Töpferwaren, Glühwein und Süßigkeiten an. Die Besucher erwartet auch eine Eislaufbahn, ein mittelalterliches Badehaus sowie eine 35 Meter lange Weihnachtsrutsche.

Den nach eigenen Angaben größten Adventskalender Deutschlands können Besucher in der Unesco-Welterbestadt Quedlinburg im Harz bestaunen. Ab dem 1. Dezember wird jeden Tag die Tür eines historischen Fachwerkhauses geöffnet, aus dem Märchenfiguren austreten und für die Besucher singen und tanzen. Zum traditionellen "Advent in den Höfen" öffnen an den ersten drei Wochenenden im Dezember 24 Häuser in der historischen Innenstadt ihre Innenhöfe. Dort bieten Händler Kunsthandwerk und weihnachtliche Gerichte an.

Sachsen: Klassiker mit Pfefferkuchen

Der Striezelmarkt in Dresden ist den Angaben zufolge mit 578 Jahren der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands (bis 24. Dezember). Mehr als 230 Händler bieten Kunsthandwerk und Leckereien an, rund 160 Aktionen stehen auf dem Programm. Höhepunkte sind die traditionellen Veranstaltungen an den Adventswochenenden: das Pflaumentoffel- und Pfefferkuchenfest (1./2. Dezember), das Dresdner Stollenfest (8. Dezember) und das Pyramiden- und Schwibbogenfest (15./16. Dezember).

Claudia Arthen/dpa/dapd/jus

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insgesamt 17 Beiträge
Ex-Kölner 30.11.2012
...vom Besuch des Stuttgarter Weihnachtsmarkts würde ich abraten. Die Buden stehen dichtgedrängt; man kommt nur im Schrittempo durch die Meute. Ich mag mir zudem nicht vorstellen, was passiert, falls mal in einem der Büdchen [...]
...vom Besuch des Stuttgarter Weihnachtsmarkts würde ich abraten. Die Buden stehen dichtgedrängt; man kommt nur im Schrittempo durch die Meute. Ich mag mir zudem nicht vorstellen, was passiert, falls mal in einem der Büdchen eine Kerze umfällt. Zumindest in den letzten Jahren wurden dort auch Waren feilgeboten, die man nur mit Mühe als weihnachtlich einstufen konnte: Kochtöpfe, Pfannen, Topflappen und ähnliches. Schließlich sollten diejenigen, die mit dem Verkehrsunternehmensdarsteller Debile Bahn (oder so) reisen wollen, sich ganz genau über Verspätungen informieren. Nicht nur wg. Schuttgart 21 sind Verspätungen und Zugausfälle im Großraum Stuttgart z.Z. eher die Regel als die Ausnahme. Und wenn zur Abwechslung mal ein paar Tage nur das übliche Chaos herrscht, rumsen ein paar Güterwagen in einen für S-Bahn, Regional- wie Fernzüge wichtigen Durchgangsbahnhof... (http://www.spiegel.de/panorama/stuttgart-drei-gueterwaggons-krachen-in-s-bahn-haltestelle-a-870139.html)
unaufgeregter 30.11.2012
Die Karriere der Weihnachtsmärkte kann ich nicht nachvollziehen. Überteuerte Spreisen und Getränke, nasskalte Füsse und das ständige Anrempeln ging mir irgendwann so auf den Keks, dass ich vom Besuch dieser Märkte absehe.
Zitat von sysopGleitgelverkauf und Sexberatung, Hochseilakrobatik und Schneeschatzsuche: Weihnachtsmärkte sind längst keine reinen Punschtankstellen mehr - und besinnliche Orte schon gar nicht. Die Städte buhlen mit originellen Attraktionen um Adventstouristen. Eine Übersicht für einen Kurztrip im Dezember. Weihnachtsmärkte 2012: Deutschland im Glühweinnebel - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/reise/deutschland/weihnachtsmaerkte-2012-deutschland-im-gluehweinnebel-a-870192.html)
Die Karriere der Weihnachtsmärkte kann ich nicht nachvollziehen. Überteuerte Spreisen und Getränke, nasskalte Füsse und das ständige Anrempeln ging mir irgendwann so auf den Keks, dass ich vom Besuch dieser Märkte absehe.
jujo 30.11.2012
Ist zwei Jahre her, die Flasche Glühwein (1 ltr.) bei Aldi 89 cent, aus der gleichen Flasche auf dem W-Markt der 0,1 ltr, Plastikbecher 2,5 €. Das nenne ich Gewinnmaximierung!
Zitat von sysopGleitgelverkauf und Sexberatung, Hochseilakrobatik und Schneeschatzsuche: Weihnachtsmärkte sind längst keine reinen Punschtankstellen mehr - und besinnliche Orte schon gar nicht. Die Städte buhlen mit originellen Attraktionen um Adventstouristen. Eine Übersicht für einen Kurztrip im Dezember. Weihnachtsmärkte 2012: Deutschland im Glühweinnebel - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/reise/deutschland/weihnachtsmaerkte-2012-deutschland-im-gluehweinnebel-a-870192.html)
Ist zwei Jahre her, die Flasche Glühwein (1 ltr.) bei Aldi 89 cent, aus der gleichen Flasche auf dem W-Markt der 0,1 ltr, Plastikbecher 2,5 €. Das nenne ich Gewinnmaximierung!
petenicker 30.11.2012
Ich auch, aber: ---Zitat--- Die Buden stehen dichtgedrängt; ---Zitatende--- Wie auf jedem Weihnachtsmarkt in dieser Republik ---Zitat--- man kommt nur im Schrittempo durch die Meute. ---Zitatende--- Wie auf jedem [...]
Zitat von Ex-Kölner...vom Besuch des Stuttgarter Weihnachtsmarkts würde ich abraten.
Ich auch, aber: ---Zitat--- Die Buden stehen dichtgedrängt; ---Zitatende--- Wie auf jedem Weihnachtsmarkt in dieser Republik ---Zitat--- man kommt nur im Schrittempo durch die Meute. ---Zitatende--- Wie auf jedem Weihnachtsmarkt in dieser Republik ---Zitat--- Ich mag mir zudem nicht vorstellen, was passiert, falls mal in einem der Büdchen eine Kerze umfällt. ---Zitatende--- Nichts, da kaum eine Kerze angezündet ist. Wie auf jedem Weihnachtsmarkt in dieser Republik ---Zitat--- Zumindest in den letzten Jahren wurden dort auch Waren feilgeboten, die man nur mit Mühe als weihnachtlich einstufen konnte: Kochtöpfe, Pfannen, Topflappen und ähnliches. ---Zitatende--- Auch das ist kein Stuttgarter Alleinstellungsmerkmal ---Zitat--- Schließlich sollten diejenigen, die mit dem Verkehrsunternehmensdarsteller Debile Bahn (oder so) reisen wollen, sich ganz genau über Verspätungen informieren. Nicht nur wg. Schuttgart 21 sind Verspätungen und Zugausfälle im Großraum Stuttgart z.Z. eher die Regel als die Ausnahme. Und wenn zur Abwechslung mal ein paar Tage nur das übliche Chaos herrscht, rumsen ein paar Güterwagen in einen für S-Bahn, Regional- wie Fernzüge wichtigen Durchgangsbahnhof... (http://www.spiegel.de/panorama/stuttgart-drei-gueterwaggons-krachen-in-s-bahn-haltestelle-a-870139.html) ---Zitatende--- Das ist hanebüchen. Die Verspätungen haben mit S21 - sofern nicht gerade mal wieder ein Zug an einer bestimmten Weiche entgleist ist - nichts, aber auch gar nichts zu tun. Und Feuerbach - ein wichtiger Durchgangsbahnhof??? Für drei S-Bahn-Linien ja. Abgesehen von der Strohgäubahn (atemberaubende 8 Abfahrten pro Tag, davon an 18 Stunden am Tag gar nicht) hat der Feuerbacher Bahnhof für den Regional- und Fernverkehr überhaupt keine Bedeutung, weil deren Züge dort seit Jahrzehnten nicht mehr halten. Darüber hinaus nutzen Regional- und Fernverkehr separate Gleise, diese Strecke ist von der Beschädigung der Oberleitung gar nicht betroffen. Das ganze Ausmaß der "Katastrophe" ist hier (http://bit.ly/SzOwPt) nachzulesen. Was Sie aber wahrscheinlich am meisten ärgert, ist, dass man den Unfall nicht S21 anlasten kann. Aber ich bin der festen Überzeugung, dass es auch S21-Gegner gibt, die ihren Kopf nicht nur haben, damit es nicht in den Hals regnet.
kopfsache 30.11.2012
...dazu ist nix mehr zu sagen...
...dazu ist nix mehr zu sagen...
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  • Freitag, 30.11.2012 – 15:48 Uhr
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