Von Julia Stanek
Alle Jahre wieder treibt es die Menschen in der Republik auf Weihnachtsmärkte, wo sie krampfhaft versuchen, sich mit Glühwein, "Jingle Bells" und Lebkuchen auf die besinnliche Jahreszeit einzustimmen. Im Gedränge der Innenstädte schieben sich die Menschen von Markt zu Markt und dort von Stand zu Stand - um herauszufinden, dass sich die Produkte der Händler kaum unterscheiden und der Glühwein schon während des Trinkens Kopfschmerzen beschert.
Warum ein Weihnachtsmarktbummel trotzdem sein muss? Es gibt tausend Gründe: Feuerzangenbowle zum Beispiel, die man zuletzt vor zwölf Monaten geschlürft hat, oder eine große Tüte gebrannte Mandeln - und Geschenke für die Liebsten findet man mit einem Feierabendschwips auch besser als in überfüllten Kaufhäusern.
Wer von historischen Weihnachtsmärkten mit Standardprogramm die Nase voll hat, sollte sich in seiner Stadt auf die Suche nach weniger langweiligem Budenzauber machen. Mottomärkte machen den Winterbummel interessanter - die Themen reichen von Esoterik über Exotik bis hin zu Erotik:
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