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25.04.2006
 

Klein Matterhorn

Schweizer basteln sich neuen Viertausender

Genau 117 Meter fehlen dem eisigen Berg in den Walliser Alpen bisher zum veritablen Viertausender. Doch das Klein Matterhorn wird bald ein Großer sein: Die Pyramide eines Schweizer Künstlers soll die entscheidenden Höhenmeter bringen.

Hamburg/Zermatt - Über 120 Viertausender gibt es in den Alpen, doch das ist den Schweizern nicht genug. Das 3883 Meter hohe Klein Matterhorn soll ab 2007 durch eine Pyramide mit Restaurant und Übernachtungsmöglichkeiten um 120 Meter "aufgestockt" werden.

Höchste Alpen-Aussichtsplattform: Rund 500.000 Touristen fahren jährlich mit der Bergbahn auf das 3883 Meter hohe Klein Matterhorn
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GMS

Höchste Alpen-Aussichtsplattform: Rund 500.000 Touristen fahren jährlich mit der Bergbahn auf das 3883 Meter hohe Klein Matterhorn

"Dadurch wird der Berg zum Viertausender", sagte Eva Flatau von Zermatt Tourismus bei einer Präsentation in Hamburg. Auf der Spitze des Berges seien zwei Aussichtsplattformen geplant, die über Lifte erreichbar sind. Schon jetzt befindet sich auf dem Klein Matterhorn die höchste Aussichtsplattform der Alpen. Sie wird jährlich von rund 500.000 Menschen besucht.

"Eine Plattform befindet sich direkt über dem Gletscher, die andere auf 4000 Meter Höhe", erläuterte die Sprecherin das Projekt. Die Pyramide umfasst den Angaben zufolge auch den unterirdischen Zugang zum sogenannten Gletscherpalast. Die Entscheidung für den Bau, der auf Ideen des Schweizer Künstlers Heinz Julen basiert, sei im Februar gefallen, sagte Flatau.

Der ursprünglich für 2006 geplante Baubeginn verzögert sich nach Angaben der Bergbahnen Zermatt, die das Projekt finanzieren, bis Sommer 2007, als Bauzeit sind acht Jahre veranschlagt. Die Kosten stehen nach Angaben eines Bergbahn-Sprechers noch nicht fest, werden aber auf jeden Fall im zweistelligen Millionenbereich liegen.

abl/gms

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