Ein Paar lässt einen Drachen steigen, eine langhaarige Schönheit steigt im Kleid ins seichte Meer, ein Schwimmer probt einen Unterwasserkopfstand und ein vom Bier in den Schlaf gewiegtes Liebespaar träumt im Sand, während am Horizont die Blitze zucken: Den Strand von Vama Veche, rund 300 Kilometer östlich der rumänischen Hauptstadt Bukarest, umgibt ein ganz eigenes Flair. Das angrenzende Fischerdörfchen gleichen Namens galt bereits zu kommunistischen Zeiten als Geheimtipp unter Individualtouristen, Unangepassten und allen anderen Freunden der Schwarzmeerküste. Heute kommen jedes Jahr Tausende von jungen Leuten aus dem ganzen Land an den Strand, um das Leben und die Leichtigkeit des Seins zu feiern: mit Gesang, Nacktbaden, Tanz und reichlich Rausch aus Flaschen.
Die improvisierten Partys dauern meist bis in die frühen Morgenstunden, wen die Müdigkeit übermannt, der sucht sich ein lauschiges Nachtlager im Sand. Hotelburgen und aufgemöbelte Fastfood-Stände gibt es in Vama Veche nicht, dafür reichlich Gelegenheit, im Einklang mit Gleichgesinnten den Zauber der Natur zu genießen.
har
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Reise | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Europa | RSS |
| alles zum Thema Rumänien-Reisen | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2006
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH