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19.06.2008
 

Warum wir reisen

Grau hinter den Ohren

Wenn es hilft: Mit grimmigen Gesicht treibt ein Tourist in einer grauen Schlammsuppe. Ganz scheint er nicht überzeugt, dass das trübe Wasser von Dalyan heilend wirken soll. Doch auch Sting hat's schon ausprobiert.

Graues Wasser, grauer Matsch, durchdringender Schwefelgeruch: Heilsam soll der Schlamm von Dalyan wirken. Das glauben jedenfalls die rund 25.000 Touristen, die jedes Jahr hauptsächlich aus Großbritannien und den Niederlanden zu den heißen Quellen in der westtürkischen Bucht strömen. Gegen Rheumatismus, Stress und für den Kreislauf soll das Schlammbad helfen.

Auch der US-Schauspieler Dustin Hoffmann und der britische Sänger Sting haben es schon mal probiert, als sie mit ihren Familien entlang der türkischen Mittelmeerküste gereist sind. Gegenseitig schmierten sich die Künstler mit der matschigen Packung ein.

Dalyan wurde in den Achtzigern bekannt, als Naturschützer den Bau eines Großhotels verhindern und damit eine einzigartige Landschaft und die Nistplätze der Meeresschildkröte Caretta Caretta bewahren konnten.

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