Kopenhagen - Die Heimreise nach Schweden endete für einen 78-Jährigen mitten auf dem Öresund: Die Wasserschutzpolizei fand den Mann in einem gestohlenen Boot auf der vielbefahrenen Wasserstraße zwischen Dänemark und Schweden. Der Mann war während der Tour eingeschlafen.
Sein gesamtes Geld hatte er zuvor bei seinem Dänemark-Besuch in Alkohol umgesetzt - für ein Fährticket reichte es nicht mehr. Am Hafen von Helsingör schnappte er sich nach Polizeiangaben eine Jolle und ruderte gen Heimat.
Zumindest versuchte er es: Denn die fünf Kilometer breite Wasserstraße erwies sich schnell als anstrengende Route. Der Mann wurde irgendwann müde, legte die Ruder beiseite und schlief erstmal seinen Rausch aus.
Nach der Rettungsaktion durch die Polizei durfte der Schwede auf Staatskosten mit der Fähre heimfahren. Der dänische Eigner des Bootes sah keinen Grund für eine Anzeige.
reh/dpa
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