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15.07.2008
 

Sardinien

Zugang zum Traumstrand kostet einen Euro

Auf Sardinien kostet die Natur jetzt Eintritt: Einen Euro sollen Besucher der weißen Traumstrände am Golf von Orosei für das Vergnügen am Meer bezahlen. Das Geld kommt dem Umweltschutz zugute.

Nuoro - Die Besucher von Sardiniens schönsten Stränden am Golf von Orosei müssen jetzt Eintritt bezahlen. Einen Euro kostet der Besuch der sieben Buchten. Der Obolus soll in den Umweltschutz investiert werden.

Der Besuch des kleinsten Traumstrandes endet unter Umständen aber zusätzlich in einer Warteschlange. Am Strand von Cala Goloritzè, den in der Vergangenheit schon 1500 Besuchern gleichzeitig bevölkerten, gilt fortan eine Bersucherzahlbeschränkung: Maximal 200 Personen dürfen sich gleichzeitig dort aufhalten.

"Die meisten Touristen haben aber gerne bezahlt und uns ermutigt", sagte der Bürgermeister der nahe gelegenen Ortschaft Brunei, Salvatore Lai. Er ist Initiator der Euro-Aktion. Schließlich handele es sich ja auch nicht um Gebühren, sondern um einen ökologischen Beitrag. Mehr als 3500 Strandkarten seien am Wochenende verkauft worden.

Die sieben Buchten gehören zu dem etwa 740 Quadratkilometer großen Nationalpark des Golfes di Orosei, der Gebirgs- und Küstenzonen im Nordosten der italienischen Mittelmeerinseln umfasst.

eul/dpa

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