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01.08.2008
 

Skurrile Museen

Dessous-Sammlung der Kanalarbeiter

6. Teil: Zusatzstoffmuseum: Himbeeraroma aus Sägespänen

Himbeeraroma aus Zedernholz, Mononatriumglutamat in Tiefkühlkost und mit Pflanzenhormonen gereifte Bananen: Das Deutsche Zusatzstoffmuseum in Hamburg sollte man lieber nicht auf leeren Magen besuchen. In Regalen reihen sich dort die Chemikalien, die wir alltäglich verzehren - oft, ohne davon zu wissen.

Wer weiß schon, dass Süßstoffe auch als Appetitanreger an Schweine verfüttert werden? Oder dass modifizierte Stärke mit Mitteln behandelt wird, die auch in Bleichmittel oder Bauschaum zum Einsatz kommen? Dieses kleine, aber feine Museum informiert über alles von Aromen über Emulgatoren bis zum Rieselhilfstoff im Kochsalz - und deren Nebenwirkungen.

Hamburger Großmarkt
Tor Ost, Anfahrt über "An der Brandshofer Schleuse"
20099 Hamburg
Telefon: 040-32027757
Öffnungszeiten: Mittwochs und freitags 11 bis 17 Uhr, samstags und sonntags 10 bis 17 Uhr
Eintritt: 1,50 bis 3,50 Euro
www.zusatzstoffmuseum.de

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