Von Antje Blinda
Cousine und Cousin des Menschen heißen im Neandertal "Wilma" oder schlicht "Herr N": Die lebensgroßen Figuren des ausgestorbenen Homo neanderthalensis wurden anhand der hier gefundenen Fossilien rekonstruiert und begrüßen Besucher des Neanderthal Museums nahe Düsseldorf mit stoisch-freundlichem Gesichtsausdruck. Doch nicht nur die Geschichte des Herrn N. wird in der Ausstellung erzählt, auch die der Menschen: von den ersten Gehversuchen in der afrikanischen Savanne bis zur Gegenwart.
Die steinzeitliche Thematik ist dabei in einem modernen, 1996 eröffneten Bau, der sich schneckenförmig in das Neandertal kringelt, untergebracht. Und wird mit multimedialen Möglichkeiten präsentiert: in herkömmlichen Inszenierungen, in Filmen, Hörtexten und an Computern. Besonderes Highlight ist noch bis zum 1. November die Sonderausstellung "Monster und Mythen" des Natural History Museums in London, das bewegte Modelle - etwa von Yetis und Drachen - mitgebracht hat.
Öffnungszeiten:
Dienstags bis Sonntags von 10 bis 18 Uhr, montags geschlossen
Eintritt:
Museum: Erwachsene 7 Euro, Kinder (von 6 bis 16 Jahre) 4 Euro
Sonderausstellung: Erwachsene 5 Euro, Kinder (von 6 bis 16 Jahre) 2 Euro
Kombi: Erwachsene 7 Euro, Kinder (von 6 bis 16 Jahre) 4 Euro
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