23. November 2008, 10:46 Uhr

Schwerer Herbststurm

Griechenland stellt Fährverbindungen ein

Ein schwerer Herbststurm hat den Fährverkehr in Griechenland zum Erliegen gebracht: Zahlreiche Inseln blieben von der Außenwelt abgeschnitten. Stellenweise erreichten die Böen die Stärke zehn und mehr.

Athen - Folgen des schweren Herbststurms: Der Fährverkehr in Griechenland wurde eingestellt, weil im Ionischen und im Ägäischen Meer Stürme der Stärke zehn und mehr wüteten, teilte das Meteorologische Amt am Sonntag mit.

Zwei Fähren mit rund 300 Reisenden an Bord wurden gezwungen, Zuflucht in der Bucht der Insel Santorini zu suchen. Die Küstenwache ordnete die Einstellung aller Fährverbindungen an. Zahlreiche Inseln blieben damit von der Außenwelt abgeschnitten.

In der Hafenstadt Patras kollidierte wegen der starken Winde eine Fähre mit einem Frachter. Verletzt wurde niemand.

Die Feuerwehr musste in mehr als 200 Fällen ausrücken, um umgestürzte Bäume und andere große Gegenstände von den Fahrbahnen zu entfernen, berichtete der griechische Rundfunk.

Der Sturm soll am Montag wieder abflauen.

jjc/dpa


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