Augenblick Letzte Unruhe


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Sie sank innerhalb von nur sieben Minuten und nahm vor der Küste Istriens 147 Menschen mit in den Tod: Vor fast hundert Jahren, am 13. August 1914, fuhr der österreichische Luxusdampfer "Baron Gautsch" auf der Fahrt von Veli Lošinj nach Triest in ein frisch von der österreichisch-ungarischen Kriegsmarine gelegtes Minenfeld. Die Opfer unter der Besatzung zählen zu den ersten toten Zivilisten im Ersten Weltkrieg.

Richtig aufgeklärt wurde das Unglück in der Adria nie. Zum Zeitpunkt der Katastrophe waren wohl weder der Kapitän noch der Erste Offizier auf der Kommandobrücke zur Stelle. Das von Muscheln, Algen und Schwämmen überwucherte Wrack der "Baron Gautsch", in rund 40 Meter Tiefe gelegen, ist heute ein beliebter Tauchspot.

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