Dublins Pony-Kids Freiheit im Galopp

Sie sind arm, sie leben in Dublins tristen Vororten - sie fühlen sich frei. Pony-Kids reiten auf ihren Pferden durch die Straßen der irischen Hauptstadt. Eine Geschichte vom Glück für 50 Euro und Tieren, denen am Ende oft die Verwahrlosung droht.

Von SPIEGEL-ONLINE-Videoreporter Jörg Pfeiffer

Jörg Pfeifer

Der Traum von Freiheit - für die Pony-Kids in den Dubliner Vororten wird er auf dem Rücken ihrer Pferde wahr. Für wenig Geld, manchmal nur 50 Euro, können sie auf dem Smithfield-Pferdemarkt in der Hauptstadt ein Pony kaufen. Jeden ersten Sonntag im Monat.

Mit ihren neuen Tieren ziehen die Kinder und Jugendlichen dann stolz von dannen, reiten ohne Sattel durch die Stadt, liefern sich Rennen. Die Kinder sind beschäftigt, machen keinen Ärger, sagen die Freunde dieser Tradition. Doch viele Pferde werden nicht gut gepflegt. Sie haben keinen Stall wie gesetzlich vorgeschrieben, sondern werden in den Hinterhöfen gehalten. Und einige werden bald wieder ausgesetzt, verwahrlost und schwach.

SPIEGEL-ONLINE-Reporter Jörg Pfeiffer hat mit seiner Kamera die Pony-Kids von Dublin besucht - und Tierschützer, die sich um die Pferde kümmern.

Auch in den kommenden Wochen wird Pfeiffer auf seiner Reise über die Grüne Insel irische Originale porträtieren. Verfolgen Sie seine Berichte auf der Themenseite "Pfeiffers Reisen". Dort finden Sie auch die Videoblogs seiner bisherigen Fahrten in Deutschland, den USA, Großbritannien, Indien und Rumänien.

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Pony-Kinder von Dublin: Cowboys der Großstadt

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