Instagram-Leserfotos Das Glück liegt auf dem Rücken der Berge

Brotzeit auf der Berghütte, dazu Kuhglockenläuten und ein Panoramablick - für viele ist das die Krönung einer Alpenwanderung. Eine Fotoreise zu den Lieblingsalmen unserer Leser.

Jörg Farys

Der Schnee weicht langsam auch in den Höhen der Alpen - und die Tourenplanung für den Sommer steht an. Dabei gilt für viele Bergwanderer: Die Hütte ist das Ziel! "Nichts geht über das Glücksgefühl einer Hüttenbrotzeit nach einer langen Bergtour", sagt zum Beispiel Barbara Steinbauer-Groetsch.

Die SPIEGEL ONLINE-Leserin wanderte vergangenen Sommer über den Fellhorngrat bei Oberstdorf zur Sölleralpe. "Es war schon später Nachmittag, als wir auf der Alpe eintrafen, mit einem mächtigen Hunger im Bauch", sagt Steinbauer-Groetsch, die in den Niederlanden lebt und das kulinarische Blog "Ein Topf Heimat" betreibt.

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Instagram-Leserfotos: Meine Hütte, meine Zuflucht

"Ich mag meine Wahlheimat sehr, aber ab und zu muss ich Hüttenluft schnuppern", sagt die gebürtige Fränkin. "Die Milch der Kühe, die neben der Hütte grasen, wird direkt vor Ort zu würzigem Käse verarbeitet. Mit dem großartigen Panorama des Allgäuer Hauptkamms vor Augen schmeckte dieses Brot mit zwölf Monate gereiftem Käse himmlisch gut!"

Ein langer Winter wiederum weckte Carola Röttigs Sehnsucht nach "Bergluft in der Nase und Wanderstiefel an den Füßen". Ende April brach die gebürtige Mannheimerin nach Südtirol auf und ergatterte mit Glück den letzten Schlafplatz in einer Alm mit Blick auf das Tal von Meran.

"Die Hochmuth-Hütte und die Muthöfe in der Nähe heißen so, weil es verdammt viel Mut brauchte und braucht, auf diesen steilen Hängen in der Höhe Landwirtschaft zu betreiben", sagt die IT-Fachfrau. "Nach einer Tagestour auf die Spronser Seenplatte, die noch schneebedeckt war, ging es zurück auf die Hütte. Mein kleines Paradies: eine heiße Dusche und leckere Südtiroler Speckknödel."

Fernab von Liften und Straßen

Die malerisch gelegenen Berghütten im Osttiroler Virgental haben es Gunnar Goepfert angetan: "Natur pur und keine Lifte. Selbst in der Hochsaison hat man die Wanderwege fast für sich allein", sagt Goepfert. Seit 1996 zieht es den Dresdner ins Virgental und auf seine Gipfel wie den Großvenediger.

"Der Höhenpunkt solcher Touren sind die Berghütten. Im letzten Sommerurlaub wanderten wir auf die Bergerseehütte am Lasörling Höhenweg, unterhalb des 3089 Meter hohen gleichnamigen Bergs. Diese Hütte verfügt über keine Materialseilbahn und wird durch Hubschrauber beliefert. Der Strom wird über ein kleines Wasserkraftwerk erzeugt." Goepfert hofft, dass sich dieses Tal seine Ursprünglichkeit und den sanften Tourismus bewahren wird.

Leseraufruf: "Mit Instagram um die Welt"
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Steinbauer-Groetsch, Röttig und Goepfert sind SPIEGEL-ONLINE-Leser und haben ihre Fotos auf Instagram gepostet. Wie sie haben uns noch viele andere eine Auswahl ihrer besten Fotos aus aller Welt zum Thema "Hütten" zur Verfügung gestellt. Klicken Sie auf die Fotostrecke und lassen Sie sich zu Hüttenwanderungen inspirieren.

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insgesamt 9 Beiträge
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Seite 1
pippipankau 23.05.2017
1.
das mit den kuhglocken hätten sie sich schenken können. übelste tierquälerei. nicht umsonst gibt es in der schweiz tierrechtler die für die abschaffung arbeiten.
Gottloser 23.05.2017
2. "Hochmuth-Hütte"
Gibt es so nicht! Es gibt nur einen Berggasthof Hochmuth". Der Name Mut-Höfe kommt entgegen der IT-Etymologie schlicht und einfach vom Berg an dessen Hängen sie liegen: der Mutspitze oder nur Mut.
kratzdistel 23.05.2017
3. gipfelhopping versus bergwanderuingen
seit die zimmervermieter im sommer zur Anregung des Tourismus in einigen gebieten z.b. im Bereich oberstdorf kostenlose fahrten auf die Berggipfel anbieten, hat sich einiges geändert. frühmorgens beginnt schon dasgipfelhopping mit seilbashn zum 1 gipfel, dann wieder runter und dann auf den 2. usw. darunter wird auch die sölleralpe leiden. früher waren auf dem panoramaweg von mittelberg nach bad im kleinen Walsertal viele wanderer unterwegs und heute ist kaum einer zu sehen. dabei gibt es so herrliche wander- bzw. bergpfade, die auch gefahrlos zu begehen sind.der Meraner Höhenweg im Bereich der muthhöfe z.b. ist nichts für schwindelanfällige. da sind die kühe eher gute berggänger.
i.dietz 23.05.2017
4. Tja die Berge
mit all' ihren Schönheiten . Aber Kuhglocken ? Nee, das ist in meinen Augen übelste Tierquälerei ! Darauf möchte ich gerne verzichten !
th.diebels 23.05.2017
5. korrekt !
Zitat von pippipankaudas mit den kuhglocken hätten sie sich schenken können. übelste tierquälerei. nicht umsonst gibt es in der schweiz tierrechtler die für die abschaffung arbeiten.
Bevor die "Bimmel"freunde jetzt rummosern, sollten sie sich mal informieren, was den armen Kühen mit den "blöden" Kuhglocken angetan wird !
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