Island-Impressionen Wilde Wolken, blaues Eis

Leuchtendes Eis, vom Schnee überpuderte Vulkane: Im Winter entfaltet Islands weite Landschaft ihren besonderen Zauber. Dem Münchner Fotografen Martin Zwick haben es vor allem die Höhlen unter den Gletschern angetan.


"Das Besondere an Island sind das Licht und die vielfältigen Formen der Landschaft", sagt Martin Zwick. "Island stimuliert einfach die Sinne besser als viele andere Länder." Der 52-jährige Naturfotograf aus München hat einst Geografie studiert und kennt das Land bereits durch einen Forschungsaufenthalt zu Uni-Zeiten sehr gut. Was ihm bisher noch fehlte: ein Aufenthalt im Winter, wenn Eisberge in Lagunen treiben, Schnee die Berge überzieht und das Polarlicht über den Himmel zuckt.

Nur in der kalten Jahreszeit und nur mit einem Führer ist auch der Besuch der Eishöhlen des Vatnajökull-Gletschers im Süden des Landes möglich. "Überwältigend" sei der Eindruck gewesen, beschreibt Zwick in seinem Werkstatt-Blog die Erfahrung, in die meterdicke Gletscherzunge Breiðamerkurjökull einzusteigen. Allein ein zwei Tage dauernder Sturm mit Windgeschwindigkeiten von über 130 km/h wäre dort lästig gewesen. Das Fazit seiner Reise: "Island im Winter zu besuchen, ist sehr zu empfehlen!"

abl

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