Urlaubsplanung Die besten Reisetipps für Italien

Vulkane besteigen, Sonnenbaden, Mountainbiken, durch verwinkelte Gassen spazieren: Italien bietet nicht nur Pizza und Pasta, sondern vor allem Natur und Kultur. Hier sind die besten Reisetipps.

Westend61 / imago

Immer guter Espresso, immer guter Wein und natürlich immer gutes Eis - wenn es ums Kulinarische geht, ist Italien ein Traumziel, keine Frage. Zwischen Frühstückspanini und Pizza Capricciosa kann man sich dann die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Denn die ist in Italien in den Sommermonaten im Dauereinsatz.

So schön es für die einen ist, den ganzen Tag am Strand zu liegen, so furchtbar langweilig klingt es für die anderen. Macht nichts, denn für Bewegungsfanatiker hat das Mittelmeerland mindestens genauso viel zu bieten. Angefangen im Norden, wo die markanten Zinnen der Dolomiten in den Himmel ragen: Mehrtägige Wandertouren führen durch die traumhafte Gebirgslandschaft. An den markanten Felstürmen führen meterlange und spektakuläre Kletterrouten empor.

Nicht ganz so hoch gelegen, aber trotzdem bergig liegt rund hundert Kilometer weiter südlich das Outdoor-Mekka am Gardasee. Nach Arco kommen sie alle: Kletterer, Mountainbiker, Läufer, Segler und Surfer. Am Ufer des 370 Quadratkilometer großen Lago di Garda kommt mediterranes Feeling auf.

Wer ans richtige Meer will, fährt ein Stück weiter - und setzt beispielsweise von Neapel mit der Fähre auf die Mittelmeerinseln Sardinien oder Sizilien über. Auf Letzterer gibt es derzeit ein Naturspektakel zu bewundern: Der höchste Vulkan Europas, der Ätna, brodelt seit einigen Wochen und stößt immer mal wieder Rauchsäulen aus. Nachts kann man die glühend heiße Lava den mächtigen Berg hinunterlaufen sehen.

Wem das alles zu aktiv ist, der bleibt lieber in den Städten - lässt sich von Gondolieres in Venedig durch die Kanäle fahren oder spaziert in Rom durch die verwinkelten Gassen mit den bunten Häusern. Am weltberühmten Trevi-Brunnen angekommen, ist es ratsam, der Versuchung zu widerstehen, zur Abkühlung die Füße ins Wasser zu halten. Denn das kann teuer werden.

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insgesamt 13 Beiträge
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Seite 1
Sibylle1969 21.07.2017
1.
Gute Zusammenfassung, was Italien so alles zu bieten hat, aber der Ratschlag, von Neapel nach Sardinien überzusetzen mit der Fähre, ist wenig sinnvoll. Wer aus Deutschland anreist, kann das von mehreren deutlich näheren Fährhäfen tun, zB Genua oder Livorno.
zack34 21.07.2017
2. ... und schon hat der Tourismus weitere Orte vernichtet
Jedem solchen Tip in den Massenmedien folgt ein weiterer Andrang derer, die sich Ursprüngliches wünschen, aber mit der eigenen Anwesenheit dort vor Ort genau das für immer verändern.
spaceagency 21.07.2017
3. sybille69 - macht schon Sinn
den wer abends in Neapel die Fähre nach Palermo nimmt wird am frühen Morgen wenns noch dunkel ist den aktiven Vulkan Stromboli sehen der regelmässig ausbricht. dann werden 5 Häfen der Eolischen Inseln angelaufen. Auf Salina kann man dann auf die Fähre nach Milazzo wechseln noch an zwei Inseln anlegen bevor man in Sizilien ist. Von Milazzo aus ist der Aetna nicht weit und die schöne sizilianissche Ostküste bestens erreichbar. Schifft man in Livorno oder Genua ein sieht man von den eolischen Inseln nichts. Dieser Tip macht also auch Sinn
weem 21.07.2017
4.
Ist das wirklich Arco auf dem Bild? Arco liegt ca. 6 km vom Gardasee entfernt, und auf dem Bild sieht es so aus, als ob das Ufer des Sees direkt am Ort liegt. Die Aufnahme könnte tatsächlich von der Aussichtsplattform der Burgruine von Arco stammen (ehemaliger Stammsitz derer von Arco-Zinneberg), aber ich habe schwer den Verdacht, dass hier und da etwas retuschiert wurde..
spaceagency 21.07.2017
5. Für Sardinien machen Genua und Livorno Sinn
und besonders schön ist es wenn man erst nach Corsica übersetzt. Das dauert circa 3 Std. und dann Corsica durchquert um dann in Bonifacio den Kanal zu Sardinien überquert. Das ist nur etwa 30 km.
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