Von Tim Tolsdorff
Was könnte schöner sein: Nach einem langen, sonnigen Skitag schlägt der Wintersport-Genießer den privaten Abzweig von der Pistenautobahn ein. Und landet nach dem Abschnallen der Latten in der Intimität und Behaglichkeit der eigenen Berghütte. Am nächsten Morgen zieht er nach einer nächtlichen Portion Neuschnee garantiert als erster Skiläufer Spuren auf dem jungfräulichen Hang.
Das Konzept der Lodge inmitten des Skigebiets erfreut sich in Nordamerika schon seit den Urzeiten des Alpinsports großer Beliebtheit, in der Schweiz und Frankreich ist das Privathaus am Hang als Chalet bekannt. In den Ostalpen dominierten bislang dagegen eher Hoteltempel und Appartements im Tal das Bild, am Hang kam man allenfalls in einfachen Berggasthöfen unter.
Doch viele Gäste wünschen sich eine individuelle Unterkunft in bester Lage mit großer Schneesicherheit. Den Bedarf für diese Nachfrage decken seit neuestem Bergunterkünfte, die Luxus und Abgeschiedenheit verbinden und damit die Konzepte Lodge und Chalet zusammenbringen. So lockt hinter sonnenverbrannten Holzfassaden und weiß verputzten Wänden ein luxuriöses Ambiente - wahlweise auf sonnigen Almwiesen an der Grenze von Skigebiet und Siedlungsraum oder hoch oben am Berg.
Die Feriengäste können sich im Wohnzimmer auf Designermöbeln fläzen, in der hauseigenen Sauna schwitzen oder im Whirlpool mit Panoramablick die steifen Glieder lockern. SPIEGEL ONLINE stellt fünf luxuriöse Chalets vor, in denen es Genießer selbst ohne Schnee und Pisten aushalten könnten.
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