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Partyziel: Rigas Bürgermeister hat genug von britischen Touristen

Riga mag seine britischen Besucher nicht mehr. Die lettische Hauptstadt ist bei den Touristen von der Insel vor allem als Ziel für feucht-fröhliche Kurzurlaube beliebt. Der Bürgermeister fürchtet, dass ihr Verhalten Besucher anderer Länder abschreckt.

Riga - Briten lieben Riga als Partyausflugsziel, aber Riga hat genug: "Wenn wir auch andere Besucher hätten, würde man die Briten, die überall hinpissen, vielleicht nicht so sehr bemerken", sagte Bürgermeister Nils Usakovs der Zeitschrift "Rigas Laiks" vom Dienstag. Er befürchte jedoch, dass auf Grund dieser "Spezialität" der Inselbewohner potentielle Besucher aus anderen Ländern abgeschreckt würden.

In den vergangenen Jahren hat sich die lettische Hauptstadt unter Briten zu einem beliebten Ziel für billige und feucht-fröhliche Kurzurlaube, vor allem für Junggesellenabschiede, entwickelt. Immer wieder werden britische Besucher festgenommen, die an das Freiheitsdenkmal der Stadt urinieren.

Im vergangenen Jahr hatte der damalige lettische Innenminister Mareks Seglins die Briten als "Schweine" und "schmutziges, verfressenes Volk" verunglimpft. Die britische Botschaft in Riga äußert sich immer wieder bedauernd über das Verhalten ihrer Landsleute.

abl/dpa

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