Leser-Reisetipps für Polen Alles außer Fußball

Wer zur Europameisterschaft nach Polen fährt, braucht zwischendurch auch mal Abwechslung vom Sport. SPIEGEL-ONLINE-Leser haben das Land erkundet. Auf unserer Reise-Weltkarte empfehlen sie Touren zu riesigen Wanderdünen, exzentrischen Galerien und: Mal wieder Tretboot fahren!

Polnische Tourismusorganisation

Alles dreht sich in Polen derzeit um das runde Leder. Zumindest in den größeren Städten, in Warschau, Danzig oder Breslau, wo die Fußballspiele der Europameisterschaft stattfinden. Wer da zwischendurch mal dem Trubel entkommen will, hat jede Menge Möglichkeiten. SPIEGEL-ONLINE-Leser haben in Polen Orte entdeckt, die garantiert rein gar nichts mit Fußball zu tun haben. Hier die besten Reise-Empfehlungen:

Tipp von Jürgen Schmitz:

Sehr empfehlenswert ist auf dem Weg zwischen Berlin und Posen ein Abstecher nach Lagów (Logau). Dort befindet sich eine Perle des Lebuser Landes, ein Ort am großen See, der sich ideal zur Erholung eignet. Unbedingt ein Tretboot ausleihen und die alte Johanniterburg besichtigen.

Tipp von Lockbuch:

Wälder, Seen, Sümpfe und Strände - und die Wanderdünen im Slowinzischen Nationalpark sind in dieser Größe weltweit einzigartig. Die 30 bis 40 Meter hohen, weißen Berge wandern zwei bis zehn Meter im Jahr und begraben alles, was sich ihnen in den Weg stellt. Unheimlich schön!

Tipp von peter11:

Galeria Wzgórze, ul. Wzgórze 4, die kulturelle Institution in der Altstadt von Bielsko-Biala. Gründer und Besitzer ist Franek Kukioa. Die Galerie befindet sich in einem schmalen, 350 Jahre alten Haus, das über zwei schöne Innenhöfe, mehrere Räume und einen großen Saal verfügt. Außer ausgesuchten Bildern gibt es Live-Musik, Theater, Kino, Diskussionen, je nach Angebot. Kaffee, Tee, Bier im Ausschank! Ein wunderbarer Ort!

Tipp von hufeisennase:

Eine besondere Paddeltour gibt es in Ostpolen zu erleben. Ab dem Jizioro Wigry auf der Czarna Hancza stromabwärts bis zum Augustow-Kanal paddeln und dann weiter nach Augustow. Wer hart im Nehmen ist und mit Biberburgen kein Problem hat, kann über die Blizna sich wieder zum Ausgangspunkt zurückkämpfen. Auf der Tour erlebt man Natur pur und ist noch relativ ungestört. Absolut empfehlenswert.

Tipp von Ylex:

Masuren auf eigene Faust, ein Erlebnis der besonderen Art, am besten im Frühherbst, eine wunderbar friedliche Landschaft, kleine verschlafene Dörfer, freundliche Menschen, keine Hektik, ein kleines Auto mieten, sich einfach treiben lassen, keinen Plan haben, abends irgendwo einkehren, etwas deftiges Polnisches essen und am nächsten Morgen früh aufstehen, um den Herbstnebel zu genießen.

Tipp von spon-facebook-10000111964:

In Ustka ist die Kombination von Hafenbetrieb, Leuchturm, Mole, Promenade und wunderschönen Sandstränden einzigartig. Ustka ist eher Familienurlaubsort als einer für Partygänger. Besonders zu empfehlen ist das Restaurant "Tawerna Portowa".

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ridgleylisp 11.06.2012
1. Es wäre ja schön wenn....
....man hier mehr der deutschen Namen der Orte angäbe. Die meisten haben ja historisch einen. Die polnischen sind ja für Unkundige kaum ein Begriff. Wozu immer noch diese übertriebene (deutsche) politische Korrektheit? Nicht mal die Polen sind so verkorkst. Die kennen doch die Geschichte und sind heutzutage immer gelassener darüber.
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