Urlaubsplanung 2017 Die besten Reisetipps für Portugal

Baden zwischen Felsen, Wandern an der Atlantikküste oder ein Stadtbummel durch Lissabon: Portugal hat sich zum Trendreiseziel entwickelt. Hier sind die besten Tipps für Ihren Urlaub.

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Vielleicht sind es die tosenden Wellen unterm Leuchtturm am Cabo São Vicente. Vielleicht die Plätscherbuchten der Algarve. Vielleicht ist es ein Bergdorf in der Serra de Monchique. Oder ein Weingut im Douro-Tal. Die Gründe mögen unterschiedlich sein. Fest steht: Portugal verzaubert gerade mehr Menschen als jemals zuvor.

11,4 Millionen Touristen aus dem Ausland reisten 2016 in das südwesteuropäische Land - so viele, dass der internationale Flughafen von Lissabon aus allen Nähten platzt und schon ein zweiter Airport für die Hauptstadt in Planung ist.

Es sei das "beste Jahr überhaupt" gewesen, sagt Infrastrukturminister Pedro Marques. Bei den Zahlen, die das nationale Statistikinstitut INE kürzlich veröffentlicht hat, sind nicht mal diejenigen Urlauber eingerechnet, die in Privatwohnungen untergekommen sind, wie man sie auf Portalen wie Airbnb findet. Doch auch hier ist die Nachfrage offenbar stark gestiegen. Die Airbnb-Nutzung in Portugal habe sich nach Angaben des Apartmentvermittlers zuletzt verdoppelt: von 912.000 Gästen im Jahr 2015 auf 1,65 Millionen Gäste im vergangenen Jahr.

Sicher hat der Reiseboom auch mit der schwierigen Sicherheitslage und den politischen Krisen in Ländern wie der Türkei, Tunesien und Ägypten zu tun. Bei der Urlaubsplanung bevorzugen die Deutschen derzeit Gegenden, die ihnen sicherer vorkommen.

Auch Portugal zählt in dieser Hinsicht zu den Gewinnern. Hier haben wir Ihnen einige Geschichten aus unserem Archiv zusammengestellt, die Lust auf Algarve, Alentejo und Atlantikwellen machen.

Wandern zwischen Wald und Wellen
Traumhaft übernachten
Die besten Tipps für den Städtetrip
Der wilde Südwesten
Der Alltag der Einheimischen


Noch mehr über Portugal können Sie hier nachlesen.

jus

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insgesamt 17 Beiträge
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Seite 1
1989er 03.03.2017
1. Der schönste Flecken Portugals?
...ist natürlich die wunderschöne Insel Madeira...im Atlantik.
eriatlov 03.03.2017
2. Immer eine Reise wert
Ich kenne durch meine Frau Portugal seit Jahren recht gut. Und ja, ich fahre immer wieder gerne hin. Einziger Wermutstropfen: Die Landesküche ist recht bescheiden. Neben Fisch und Meeresfrüchten werden die Gerichte schnell rustikal und einfach. Kulinarisch nicht vergleichbar mit Spanien und Italien. Eigentlich erstaunlich für ein Land das Kolonien in Afrika, Südamerika und Asien hatte. Und noch erstaunlicher ist das viel gepriesene portugiesische Nationalgericht Bacalhau (Stockfisch) - getrockneter Kabeljau aus der Nordsee. Den mag ich weder riechen noch goutieren...
chiefseattle 03.03.2017
3. Landesküche
Auf jeden Fall isst man viel! Vom riesigen Steak in Trás-os-Montes, über mächtige Cozidos für 12 Personen, die Sopa de Tomates mit Fisch und Fleisch bis zu den unzähligen süßen Happen zum Nachtisch. Das Schwarze Schwein im Alentejo findet man kaum im Supermarkt, da muss man schon bessere Kontakte haben. Das gleiche gilt für Wein und Bacalhau. Wer's billig haben will, geht zu Lidl. Wer's lecker haben will, steht früher auf und geht zum Markt.
Bob Hund 03.03.2017
4.
Zitat von eriatlovIch kenne durch meine Frau Portugal seit Jahren recht gut. Und ja, ich fahre immer wieder gerne hin. Einziger Wermutstropfen: Die Landesküche ist recht bescheiden. Neben Fisch und Meeresfrüchten werden die Gerichte schnell rustikal und einfach. Kulinarisch nicht vergleichbar mit Spanien und Italien. Eigentlich erstaunlich für ein Land das Kolonien in Afrika, Südamerika und Asien hatte. Und noch erstaunlicher ist das viel gepriesene portugiesische Nationalgericht Bacalhau (Stockfisch) - getrockneter Kabeljau aus der Nordsee. Den mag ich weder riechen noch goutieren...
Also ich hab dort mal Schweinemedalions vom Pata Negra gegessen, zusammen mit einer Art herb-süßlichen Apfelmus aus Alcobaça. Das war wirklich herrlich. Irgendwo hab ich auch mal Reis mit schwarzen Bohnen und einem Grillspieß gesehen, den der Kellner immer wieder an den Platz brachte, um dem Gast ein paar knusprige Stücke abzuschneiden. Das sah auch lecker aus. Wobei das wohl auch brasilianisch sein könnte.
rilepho 03.03.2017
5. Lissabon mit der Linie 28
Über die Burg - zum Friedhof - mitten durch schmale Gassen - ein Erlebnis der besonderen Art. Und dann im Land Übernachtungen in sogenannte Pusseidas: Klöster, Burgen, ehemalige Weingüter. Es ist eine solche Freude, dieses Land und vor allem seine Menschen kennenzulernen!
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