Warum wir reisen Erleuchtung in Berlin

Die Hauptstadt knipst das Licht an: Für zwei Wochen werden fast 50 Bauwerke in Berlin illuminiert. Farben und Muster reichen von dezent bis knallig-psychedelisch. Selbst im Weltall soll die leuchtende Lebensfreude der Stadt sichtbar sein.


Es ist noch nicht ganz Weihnachten, aber in Berlin gehen schon die bunten Lichter an. Seit vier Jahren werden hier die Sehenswürdigkeiten der Stadt im Oktober angestrahlt. Weil Licht Lebensfreude verheißt und das Festival of Lights jedes Jahr mehr Begeisterung auslöst.

Tausende Strahler und Leuchten, zig Kilometer Kabel und fast 50 Bauwerke: Für Elektriker und Lichtplaner bedeutet das Lichterfest vor allem Überstunden. Doch sind alle Lampen montiert, erscheint die Hauptstadt von 19 bis 1 Uhr in einem völlig anderen Licht.

Das Brandenburger Tor, die Siegessäule, Schloss Charlottenburg, der Berliner Dom und viele andere Bauwerke erstrahlen dann in vielen verschiedenen Farben, und Motive mit preußischen Kurfürsten oder barocken Engeln bis hin zu psychedelischen Mustern werden auf die Mauern projiziert. Selbst im Weltall soll die Illumination Berlins zu beobachten sein, schreibt die "Berliner Zeitung".

Veranstaltet wird das Fest, das noch bis zum 26. Oktober dauert, von der City Stiftung Berlin. Zum Programm gehören auch viele Events wie die Nacht der offenen Türen in Museen und Theatern, spezielle "Lightseeing-Touren" per Boot, Bus und Velotaxi, ein "Light-Run" mit Ziel am erleuchteten Hauptbahnhof und - als besonderes Erlebnis - Hochzeiten in der Sky Lounge des Hotels Park Inn am Alexanderplatz. Bei drei Mitternachtshochzeiten werden sich dort, am höchsten Punkt Berlins, Paare das Ja-Wort über der glitzernden Stadt geben.

car

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