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17.03.2008
 

Mord auf Phuket

Thailand will Trillerpfeifen an Touristinnen verteilen

Pfeifen für mehr Sicherheit: Nach dem Mord an einer schwedischen Touristin hat die thailändische Regierung die Ausgabe von Trillerpfeifen für Urlauberinnen angekündigt. Am Wochenende war eine Schwedin am Strand erstochen worden - die Suche nach einem Täter verlief bisher erfolglos.

Bangkok - Der Mord an einer schwedischen Touristin zwingt die thailändische Regierung zum Handeln: Alle Besucherinnen der Insel Phuket sollen künftig eine Trillerpfeife erhalten, um damit bei einem Angriff auf sich aufmerksam zu machen. Dies kündigte das Tourismusministerium heute an.

Touristinnen auf der Insel Phuket: Trillerpfeifen sollen Sicherheit erhöhen
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REUTERS

Touristinnen auf der Insel Phuket: Trillerpfeifen sollen Sicherheit erhöhen

Das Ministerium will außerdem die Zahl der Sicherheitskräfte am Strand erhöhen und Verhaltensregeln veröffentlichen. Wann die Trillerpfeifen tatsächlich ausgegeben werden können, steht nach Behördenangaben noch nicht fest. Der Plan sei gerade erst ausgearbeitet worden, hieß es.

Anlass für die Aktion ist der Mord an einer schwedischen Touristin am vergangenen Samstag. Die 27-jährige Hanna Charlotta Bäcklund war am hellichten Tag bei einem Spaziergang am Mai-Khao-Strand erstochen worden.

Die Frau hatte sich am Samstagnachmittag allein auf den Weg zum Strand gemacht. Als sie nicht zurückkehrte, machte ein Freund, der am Hotel zurückgeblieben war, sich auf die Suche und fand schließlich die Leiche im Sand.

Ersten Ermittlungen zufolge wurde die Frau von ihrem Hotel aus verfolgt und dann am Strand angegriffen. "Sie hat sich gewehrt", sagte Ermittler Sakchai Limcharoen. Das Opfer wurde nach Polizeiangaben fünf Mal in den Hals gestochen und hatte Stichwunden an ihren Handgelenken. Sie sei gegen zehn Uhr morgens getötet worden. "Wir glauben, dass sie von einem Mann getötet wurde, der sie vergewaltigen wollte", sagte ein Polizist. Die Behörden fürchten, dass die Wellen mögliche Hinweise auf den oder die Täter bereits weggespült haben.

reh/AP/AFP

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