Osterbräuche: Blut-Eier und Peitschenhiebe

9. Teil: Griechenland: Lamm-Darm auf dem Teller

In Griechenland ist Ostern eine einzige Party: Doch bevor der Festschmaus am Ostersonntag aufgetischt wird, haben Gläubige in der Karwoche viele Stunden auf Kirchenbänken verbracht. Täglich wird gebetet - mit fast vier Stunden Dauer zelebrieren die orthodoxen Christen am Karfreitag die längste Messe. An diesem Tag wird auf alles verzichtet, was mit Genuss und Vergnügen zu tun hat. Am Samstagabend folgt die Erlösung: "Christus ist auferstanden" ruft der Priester, "Er ist wahrhaftig auferstanden", antworten die Gläubigen. Ein Feuerwerk läutet die Feiern ein, zu denen jeder Fremde, der vorbeikommt, eingeladen wird.

Der Festtagsbraten auf griechischen Ostertellern hat es allerdings in sich: Neben Lammfleisch-Spießen wird gern "Kokoretsi" gereicht - ein Gericht, das aus Innereien und dem Darm von Lämmern besteht.

Wer gern dabei sein möchte, der kann sich Zeit lassen: Die Griechen feiern das Osterfest in diesem Jahr erst am 27. April (Ostersonntag).

reh

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  • Datum: Sonntag 23.03.2008 | 11:49 Uhr
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